Wangerooge - eine Nordseeinsel mit mehreren Gesichtern

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Wangerooge ist eine bekannte Nordseeinsel. Viele Gäste besuchen die Insel, um dort Urlaub zu  machen oder, um dort einen Tag zu verbringen.

Denkt man an eine Nordseeinsel, so denkt man zunächst an Wasser, Strand, Sand und Watt. Viele glauben, man begibt sich dort in die Einsamkeit, Stille, praktisch in eine Region, in der nichts los ist. Vor allem, wenn das Wetter nicht so gut ist. Dies ist nicht falsch.: Stille, Ruhe, das Rauschen der Nordseewellen und das Hören und Spüren von Wind sind typisch für Inseln. Romantisch vor allem, am Strand den Sonnenauf-   oder -untergang zu beobachten und zu erleben.

 

Aber das ist nicht alles, was man auf Wangerooge, einer Insel mit neun Kilometern Länge und zwei Kilometern Breite, vor- findet. Kulinarische Köstlichkeiten, Kultur und Unterhaltung kommen auch nicht zu kurz.

Bei einem Gang durch die Zedeliusstraße, die Hauptstraße von Wangerooge ist einiges zu finden: viele kleine Geschäfte, Restaurants und Kneipen, in denen es möglich ist, sich zu treffen, unterhalten oder aber auch  die laufenden Fuß-ballspiele zu verfolgen. Nicht zu übersehen ist das Wahrzeichen der Insel. Es handelt sich um den Alten Leuchtturm. Dieser wurde am 1. Oktober 1856 in Betrieb genommen und diente bis zur Abschaltung 1969 den Schiffen als Wegweiser durch das Niedersächsische Wattenmeer. Der Turm ist 36 Meter hoch. Die Gemeinde Wangerooge kaufte ihn 1972. Es müssen 161 Treppen bestiegen werden, danach hat man einen herrlichen Ausblick über die Insel.

Neben dem Alten Leuchturm liegt die „Gesina“, bis 1972 das Strandrettungsboot für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Eine alte Dampflok erinnert an die große Bedeutung der Inselbahn.

Auf dem Dorfplatz findet man ein Kriegerdenkmal. Denn Wangerooge war durch seine Lage militärisch in beide Weltkriege eingebunden. An der Ostseite der Insel führte die Schifffahrtsrinne zum damaligen Reichskriegshafen Wilhelmshaven vorbei.

Die evangelische Kirche Sankt Nikolai hatte ihren Ursprung 1866 und wurde in der jetzigen Form 1910 eingeweiht. Sie wurde nach dem heiligen  Nikolaus, dem Schutzpatron der Seefahrer und Kaufleute, benannt.

Die katholische Kirche Sankt Willehad ist nach dem friesischen  Missionsbischof benannt und wurde 1945 erbaut. Das alte Kirchen-gebäude wurde im Krieg total zerstört. Beide Kirchen bieten vieles an:  Gospel- Konzerte, Taize´- Andachten, Meditationen und Urlaubs-seelsorge.

Einiges kann man auf der Insel unternehmen. Selbst an Regentagen dürfte keine Langeweile aufkommen. Es gibt ein Schwimmbad und einige kulturelle Angebote, wie Theaterstücke, Kino, Vorträge, Konzerte und so weiter.

 

 

 

Norbert Tenberg

 

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