Sicher wohnen

Sicher wohnen – Einbruchschutz

Nach wenigen Minuten gibt der Einbrecher auf!

Ibbenbüren. Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele Menschen, ob jung oder alt, einen großen Schock. Dabei machen den Betroffenen die Verletzung der Privatsphäre, das verlorengegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwer wiegende psychische Folgen häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden.

Dass man sich davor schützen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei. Über ein Drittel der Einbrüche bleibt im Versuchsstadium stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen. Aber auch durch richtiges Verhalten und durch aufmerksame Nachbarn werden Einbrüche verhindert.

Die nachfolgenden Informationen sollen Ratschläge geben, wie man sich und sein Eigentum wirkungsvoll schützen kann. „Generation Bunt“ wird in lockerer Reihenfolge diese Tipps zu den verschiedensten Themen der Prävention veröffentlichen.

Eine beachtenswerte Studie von 2003, initiiert durch das Deutsche Forum für Kriminalprävention (DFK), Bonn hat ergeben, dass die Beachtung der Präventionsa­spekte Sicherheitstechnik, Verhalten und soziales Umfeld wesentlich dazu beitragen kann, das Risiko zu minimieren, Opfer eines Einbruchs zu werden.

In eher abgelegener Umgebung oder in Randlage liegende Häuser sind attraktiv für Täter. Viele Täter wollen das Risiko vermeiden, von Zeugen gesehen zu werden. Für Einbrecher spielt aber die Tatsache eine Rolle, dass das Einbruchsobjekt zur Tatzeit nicht bewohnt ist oder die Bewohner nicht zu Hause sind.

Einbrecher hoffen immer auf lohnende Beute und nutzen günstige Gelegenheiten wie schlecht gesicherte oder offen stehende Türen, Fenster oder ähnliches aus. Aber auch die Anonymität in Wohnanlagen kommt ihnen hier vielfach zugute. Nach polizeilicher Erfahrung sind die wenigsten Einbrecher gut ausgerüstete Profis; es handelt sich vielmehr meist um Gelegenheitstäter, die sich durch einfache, aber wirkungsvolle technische Sicherungen von ihren Absichten abhalten lassen.

Darum wirkt sichtbare Sicherungstechnik auf den Täter eher abschreckend. Denn diese bedeutet für den Täter eine längere Arbeitszeit. Je mehr Zeit benötigt wird, umso größer wird das Risiko dass er entdeckt wird.

Das Wissen um diese Tasache ist überaus nützlich, denn auch nachgerüstete Sicherungstechnik kann einen Täter so lange am Eindringen in das Objekt hindern, bis er aufgibt. Ist ein Objekt nur mit großem Zeitaufwand zu betreten, lassen Täter ab und suchen ein anderes, Erfolg versprechendes Objekt.

 

Christine Kollmannsperger

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