in memoriam Klemens Niermann

Viele Ibbenbürener  erinnern sich an Pfarrer Niermann.  Sie sind  ihm in der Berufsschule als Religionslehrer begegnet oder im Krankenhaus als Krankenhauspfarrer.  Vor nunmehr sieben Jahren ist dieser beliebte Pfarrer gestorben.  Papst Franziskus hätte seine Freude an diesem Mann und  seinem Glaubensleben  gehabt.  Er war ein  authentischer Priester, der manchmal auch gegen Widerstände kämpfen musste.

Im Januar 1963 kam er nach Ibbenbüren  und wurde Kreisvikar (Kaplan) in Ibbenbüren St. Mauritius.  Auf Bitten des Bischofs übernahm er die Stelle des Berufsschulpfarrers. Klassengottesdienste  und Meditationen neben seinem Unterricht bereicherten das Leben der Schule. Vielen Jugendlichen war er  ein Helfer in  schwierigen Situationen. „Man konnte ihn immer ansprechen“, sagten  viele.  Besonderen Wert legte Klemens Niermann auf die Kontakte zu  den Menschen islamischen Glaubens in  der  Moschee in Ibbenbüren. Hier suchte er mit den Verantwortlichen Räumlichkeiten und bot seine Hilfe an. Er kannte keine Berührungsängste  und später kamen Abgesandte der Moschee zu Weihnachten in  die Krankenhauskapelle,  um den Christen zur  Geburt Jesu zu gratulieren.  Im Ramadan war er immer ein gern gesehener Gast  beim Fastenbrechen.

Zu DDR Zeiten  unterstütze er heimlich Gemeinden und Priester in ihrer Arbeit, indem er ihnen  Autos und Material  besorgte und  zum Teil auf kuriose Weise  in die DDR einschmuggelte.  Solche Geschichten können Bände füllen.  Nachdem er 1977 dem Schriftsteller und Regisseur Einar Schleef die Mittel zur Ausreise aus der DDR über die Tschechei ermöglicht hatte , wurde Klemens Niermann   im März 1977 an der Grenze  gefasst , als er die Verlobte von Schleef mit dem Wagen aus der DDR schmuggeln wollte.  Nach einer langen Untersuchungshaft  wurde er zu dreieinhalb Jahren  Haft verurteilt. Nach drei Monaten kaufte ihn  das Bistum Münster frei.

 Ab 1983 wurde er  Krankenhausseelsorger im Ibbenbürener Klinikum. Er ermunterte die Kranken und begleitete Sterbende  auf ihrem letzten Lebensabschnitt. Kraft und Hilfe gab er den Angehörigen in Gesprächen. Bis zu dreimal in der Nacht  wurde er aus dem Schlaf geholt, um Sterbenden beizustehen.

Sein Augenmerk galt der Ökumene. Mit den evangelischen Pfarrern arbeitete  er eng zusammen, feierte gemeinsame Gottesdienste an den Festtagen. Bekenntnisverbundenen Ehen gab er Kraft und Halt.  Und immer wieder stellte er sich die Frage: WAS WÜRDE JESUS IN DIESER SITUATION TUN?

Und diese Frage und die Antworten aus der Schrift bestimmten sein Leben. Asylbewerbern bot er mehr als einmal sein Bett an und schlief wochenlang auf der Couch.  Kein Obdachloser wurde von seiner Tür verwiesen, alle fanden Hilfe und ein Dach über dem Kopf,  ob im Keller des Krankenhauses, wo er eine kleine Wohnung eingerichtet hatte, oder auch mal im Winter in der Kapelle.

Für sich selbst  brauchte er nichts, er hatte keine Spareinlagen und Konten. Geschenke wurden weitergegeben an die Bedürftigen. So fehlte seinen Freunden  beim Besuch in seiner Wohnung einmal ein Besteck, dass sie ihm geschenkt hatten. Niermann quittierte die Frage nach dem Verbleib: „Jesus war da und der brauchte es nötiger“. Das Geschenk war in einer Asylbewerberfamilie gelandet.   Zur  Kirche in Weißrussland unterhielt  er viele Jahre Kontakte,  eine Suppenküche in Minsk wurde von ihm  eingerichtet und gefördert. Hier in Deutschland besorgte er viele, alte  Kircheneinrichtungen  und brachte sie mit Transporten nach Minsk.  Die Suppenküche in Ibbenbüren und die Arbeit  des Sozialdienstes katholischer Frauen unterstütze er  tatkräftig.

 

Sein Tod nach schwerer Krankheit stimmte viele sehr traurig und sie fragten sich: „Wie wird das weitergehen mit seiner Arbeit und seinem Engagement?“ Pfarrer Weber sagte damals: „Wir müssen alle ein bisschen Klemens werden“.

Bei der Beerdigung nahmen Hunderte von Ibbenbürener  von ihm Abschied.  Bewegend in Berichten und Kondolenzschreiben  der Gottesdienstbesucher. Viele hatten persönlich eine Hilfe  erfahren und drückten ihren Dank auf dem letzten Weg von Klemens zu seiner Ruhestätte aus. An seinem Grab auf dem Nordfriedhof  sprechen Menschen ihre Gebete und Bitten aus und hinterlassen Kerzen als Grabschmuck  Auf Ratsbeschluss wurde zur Erinnerung an den beliebten  Pfarrer und als Aufforderung „Ein bisschen Klemens zu werden“ der Platz zwischen Rathaus und Caritasverband in Klemens -Niermann-Platz umbenannt.

Was ist geblieben von diesen Mann: Generation BUNT fragte bei Freunden und Zeitgenossen an: „Was ist von Klemens Niermann geblieben?“

Martin Weber (Pfarrer Hl. Kreuz) meint:„ Eine Lücke und Sehnsucht ist geblieben. Klemens war ein handfestes und Grenzen sprengendes Symbol für Mitmenschlichkeit und Christlichkeit. Wir brauchen in Ibbenbüren wieder mehr Menschen, die zusammen führen und zu Solidarität anstiften.

Andreas Finke ( Matthäusgemeinde) erinnert sich an seine Einstellung zu evangelischen Christen:„Ich war ganz neu als Pfarrer in Ibbenbüren. Mein erster Ökumenischer Gottesdienst führte mich in die Michaelkirche. Dort zelebrierte Leonhard Rüster die Eucharistiefeier. Alle standen im Halbkreis hinter dem Altar. Unter ihnen auch Klemens und ich als evangelischer Nachbarpfarrer. Je näher die Austeilung kam, desto unruhiger wurde Klemens. Als Leonhard dann mit den Hostien auf uns zukam, fing Klemens förmlich an zu zappeln und wies den Zelebranten mit Kopf- und Handzeichen auf mich hin. So bekam ich als Erster eine Hostie in der Kommunion. Erst nachdem ich auch den Kelch nehmen durfte, war Klemens wieder ruhig und sehr zufrieden“.

 Schwester Michaela von der Krankenhausseelsorge  antwortet auf diese Frage: „Ganz spontan fallen mir die vielen ehrenamtlich Engagierten ein. „Pfarrer Klemens“, so wurde er von vielen genannt, hatte die Gabe, Menschen einzuladen,  zu ermutigen mitzumachen, zu begeistern. Aus fast allen Gemeinden engagierten sich Kommunionhelfer, um den Kranken am Sonntag die Kommunion zu ermöglichen. ..Das ist von Klemens Niermann geblieben. Die Sonntagsgottesdienste liefen weiter in Form von Wort-Gottes-Feiern.  Männer und Frauen, die ihn im Predigtdienst schon  unterstützten, waren sofort bereit, die Leitung einer Wort-Gottes-Feier zu übernehmen…. Das ist von Klemens Niermann geblieben.  Pfarrer Klemens war für Hilfesuchende eine Adresse, das war bekannt und wurde auch weitergegeben. Die Adresse von Klemens Niermann ist geblieben, der Umfang hat sich etwas verkleinert,  aber für „Jan und Hein und Klaas und Pit“ ist die Adresse ein Stück Heimat geblieben.  In unserem Fürbittbuch fand ich im Dezember folgenden Eintrag: „Klemens, ich wünsche dir oben eine schöne Weihnacht, leider bist du zu früh gegangen. Kerze brennt schon“. Auch das ist von Klemens Niermann geblieben.   In der Begegnung mit Menschen treffe ich immer wieder auf Klemens Niermann, weil sie von ihm in Wort oder Tat Hilfe erfahren haben und davon berichten.Auch das ist von Klemens Niermann geblieben.“

Michael Dudek (Religionslehrer am Kepler Gymnasium) sagt: „ Klemens Niermann bleibt unter uns lebendig. Manchmal gehe ich zum Friedhof und besuche sein Grab. Da brennen immer ein paar Kerzen. Im Religionsunterricht versuche ich, seine Lebensgeschichte den jungen Leuten weiterzuerzählen. Sie erfahren von seinem Einsatz für die anderen und von seiner Vision einer neuen Welt“.

Für Lotti Große-Burlage  ist  immer wieder das Gottesbild von Klemens Niermann tragend: „Das  RICHTEN Gottes ist ein AUFRICHTEN:“

Anne Wilksen:  „Klemens, ein  Mann von tiefer Frömmigkeit und mit viel Humor, er hat das Evangelium ernst genommen, das Leben geliebt und jeden Menschen, so wie er ist, akzeptiert“

Ein gutes Fazit.

Hans-Jürgen Himstedt

Bilder:

Klemens Niermann vor der "Kapelle mit Herz im Herzen der Stadt Klemens Niermann sammelt für die Suppenküche in Minsk

Beerdigung Abraham als Stammvater der Religionen (Bild von Klemens Niermann)

Lebenslauf am 30. März 1928 als fünftes von 14 Kindern in Schermbeck ab 1945 Gymnasium in Dorsten, 1951 sein Abitur auf dem Gymnasium in Geldern.

1951 – 57 Studium in Münster, Fribourg

1957 als Kaplan in Duisburg (Rheinhausen-Hochemmerich) St. Peter.

1963 Kreisvikar /St. Mauritius Ibbenbüren

1965  Berufsschulpfarrer ab 1983 Krankenhausseelsorger und Berufsschulpfarrer

ab 1988 (nach Op) nur noch Krankenhauspfarrer

6. Februar 2007 gestorben im Alter von 78 Jahren

weitere Infos: unter : www. heiligkreuz.info/

 

 

 

Wer sind sie : Heute: Ekke Kosiek

Heute: Ekke Kosiek

 

Klar, zur Zeit stehen Frau, Familie und Enkelkinder im Vordergrund. Aber so ganz abgeschlossen mit dem Handball hat er trotzdem nicht. Kann er auch gar nicht und will er auch nicht. Schließlich gehört er für die Ibbenbürener Spielvereinigung  zum Handball wie die schwarz-weiße Vereinsfarbe.

Ekkehart Kosiek ist ein Urgestein der Handballabteilung  der ISV, hat  verschiedenste Posten über vierzig Jahre lang bekleidet und bereits seinem Vater Theo dabei zugesehen, wie er die ISV Handballabteilung Ende 1957 aus dem Boden stampfte.

„Dabei taten sich einige aus unserer Leichtathletikabteilung sowie Sportler des TVI zusammen“, erinnert sich Kosiek – den alle eigentlich nur unter seinem Spitznamen Ekke kennen.

Sieben junge Männer  trafen sich ein Mal in der Woche auf dem Jahnwiese an der Werthmühle und spielten bei Wind und Wetter auf dem dortigen Ascheplatz. Und das ohne Trainer und „ziemlich amateurhaft“, schmunzelt Kosiek. „Man sagte uns `hier ist der Ball, da ein Tor. Da müsst ihr drauf werfen“. Ganze drei Bälle besaß das Team – „echte Gurken“, so das fachmännische Urteil des heute 71jährigen.

Sein Vater Theo ging während der sonntäglichen Spiele mit einem Zigarrenkasten umher und sammelte von den Zuschauern 10 oder 20 Pfennig ein – „wir mussten schließlich den Schiedsrichter bezahlen“.

Anschließend ging es in die Stammkneipe „Heemann im Hoek“. Als diese geschlossen wurde, traf man sich im „Lindenhof“ zum kühlen Blonden.

Aber irgendetwas muss damals trotz „Gurken und fehlender Anleitung funktioniert haben, denn drei Mal in Folge stieg dieses Team auf. „Wir waren leichtathletisch gut drauf. Dem Gegner sind wir einfach weggelaufen“. Das ging aber auch nur deshalb, weil „ein ganz anderes Handball-System gespielt wurde“. Nicht mit einem so hohen Tempo und nicht mit einer so langen Spielzeit wie heute. Im gesamten Spiel fielen dann vielleicht insgesamt elf oder auch zwölf Tore. Heute sind auch zwanzig oder dreißig Tore keine Seltenheit.

Im Sommer war man draußen, im Winter in der kleinen Judo Halle an der Anne-Frank-Realschule. Ekkes Position war die Mitte oder  Halblinks – seine Spezialität  der Aufsetzer ins Tor und  der Tempogegenstoß.

Tja, das war einmal. Doch seine Augen leuchten, wenn er aus dieser Zeit erzählt und  sich erinnert. Namen wie zum Beispiel Hermann Nostheide, Heinzi Overfeld, der lange „Jan“ Hans Hackmann, Hans-Helmut Holtgrave, Georg Heitling, Manni Hoppe, Harald Hackmann, „Hella“ Lammers, Rudi Lammers, Markus Glüsing Dirk Hackmann oder Josef Windoffer huschen durch seinen Kopf – alles Mitstreiter für die gute Sache „Verein“ und prägend für die Ibbenbürener Handballgeschichte.

All die Jahre ist er mit der ISV Handballabteilung durch dick und dünn gegangen, hat Höhen und Tiefen erlebt – war Spieler, Trainer, Betreuer, Fahrer, Abteilungsleiter, Schriftführer, zwei Jahre auch Vereinsvorsitzender.  „Eben das, was wir gerade gebrauchten und was für die Abteilung oder den Verein wichtig war“.

Bis zum 56igsten Lebensjahr war er aktiv  mit der Oldie-Truppe im Handballgeschehen. „Sogar heute treffen  wir uns noch sporadisch – eine tolle Gemeinschaft, die 30 Jahre zusammen spielte“.

Heute genießen Ekke und seine Frau Hella ihren „Unruhestand“. Beide waren Lehrer, sind  pensioniert und erfreuen sich an ihren vier Kindern und neun Enkelkindern. „Bald sind es zehn“,  verrät der Großvater Ekke.

Doch so ganz hat er dem Handball noch nicht den Rücken gekehrt. Zum einen gehört er mit vier weiteren Herren dem Ältestenrat der ISV  an. Außerdem schaut er sich heute von der Tribüne  der Halle Ost gern die Spiele  der Damen- und Herrenmannschaften an.  „Wenn ich Samstags Zeit habe, dann bin ich da“, so Ekke Kosiek.

Sabine Windmann

 

 

Schuldner- und Insolvenz-Beratung für Jung und Alt

Hilfe in scheinbar ausweglosen Lebenssituationen

Schuldner- und Insolvenz-Beratung für Jung und Alt - Gespräch mit Wilma Dankbar vom SKF in Ibbenbüren

Ibbenbüren. Wer kennt diese Bilder nicht: Rechnungen, die sich türmen, verzweifelte Gesichter, hilfesuchende Augen - Ausweglosigkeit. Doch es gibt einen Weg, einen Ausweg. Und das auch in Ibbenbüren. Die Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung ist ein Hilfsangebot des Sozialdienstes katholischer Frauen, Oststraße 39 in Ibbenbüren. Eingerichtet wurde sie speziell für Familien und Einzelpersonen mit finanziellen Problemen im Tecklenburger Land.

Seit 1999 ist die Schuldnerberatungsstelle von der Bezirksregierung anerkannt, so dass Beratungen auch über Verbraucherinsolvenzen durchgeführt werden. Diese Beratungen sind kostenfrei, konfessionslos und absolut vertraulich. Alle Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht.

Die Beraterinnen sind Diplom Sozialarbeiterinnen/-pädagoginnen, die hochprofessionell arbeiten und immer wieder durch Fortbildungen geschult und damit auf den neuesten Stand der Möglichkeiten und der Gesetzeslage gebracht werden.

Die Ratsuchenden, oftmals verzweifelte Menschen, kommen aus allen Schichten und Altersgruppen der Bevölkerung. Die Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle des SKF hat jährlich über dreihundert Anfragen und die Tendenz ist seit Jahren steigend.

Auch und gerade die Altersarmut rückt immer mehr in das Blickfeld: Die Lebenserwartung steigt, dadurch aber auch die Phase, in der die Rente reichen muss. Das wird zunehmend schwieriger, denn nennenswerte Rentenerhöhungen, die das auffangen würden, sind nicht zu erwarten. Die Gesundheitssituation verschlechtert sich stetig und damit steigt der Hilfs- und Pflegebedarf ebenso wie das Kostenniveau bei der Energieversorgung und den Nebenkosten.

Durch Verknüpfung der an sich schon schwierigen materiellen und sozialen Situation gewinnt das Thema „Schulden und Ver- und Überschuldung“ in dieser Lebenslage noch eine besondere Brisanz. Trotzdem scheut sich gerade die ältere Generation, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

„Hinzu kommt häufig die eingeschränkte Mobilität der älteren Menschen“ so Wilma Dankbar „die es dann, zusätzlich zu den persönlichen Vorbehalten, auch noch schwierig macht, in die Beratungsstelle zu kommen.“ Hausbesuche wären in solchen Fällen wünschenswert, die zeitliche Kapazität der Beraterinnen lässt dieses aber leider nicht zu.

Die Vorgehensweise zu Beginn der Beratung ist immer die gleiche: Nach einem Anruf bei der SKF erhält der Ratsuchende mehrere Formulare, so einen Personalbogen, einen Haushaltsplan und Verschiedenes mehr. Weiterhin ein Merkblatt über die Vorgehensweise sowie Broschüren mit vielerlei Informationen.

Diese Formulare müssen ausgefüllt werden und ermöglichen dadurch den Beraterinnen einen Überblick über die Situation der Ratsuchenden. Diejenigen, die mit dem Ausfüllen der Formulare überfordert sind, können sich Hilfe bei verschiedenen „Sozialpunkten“ holen. Diese werden in der Broschüre namentlich genannt. Auch die „Ehrenamtlichen“ der Sozialpunkte ( in Ibbenbüren das Sozialkaufhaus) unterliegen ebenfalls der Schweigepflicht. Es ist also absolut falsch verstandene Scham, deren Hilfe nicht in Anspruch zu nehmen.

Erst nach Einreichung und Prüfung der Unterlagen wird dann in einem persönlichen Gespräch nicht nur die Strategie der Entschuldung, die weitere Vorgehensweise festgelegt, sondern auch über ganz direkte, konkrete Hilfe gesprochen wie die Finanzierung einer neuen Brille, Beihilfen verschiedenster Art, Haushaltsplanung und nach Bedarf die Vermittlung weiterer Hilfsangebote und Vielerlei mehr.

Im Bedarfsfall und der ist fast immer gegeben, werden dann von den Schuldnerberaterinnen Verhandlungen in Form von Schriftverkehr und persönlichen Gesprächen geführt sowohl mit Banken als auch mit Gläubigern. Die Resultate sind oftmals frappierend durchwegs und positiv für die betroffenen Menschen.

Oberstes Ziel von Wilma Dankbar, stellvertretend für ihre Kolleginnen und Kollegen, ist es, den Ratsuchenden, oftmals sehr verzweifelten Menschen, zu helfen. Wieder Ruhe in deren Leben zu bringen, Perspektiven aufzuzeigen und einen Weg aus der Überschuldung zu finden.

Und: Es ist erstaunlich und beeindruckend wie vielfältig die Möglichkeiten der Hilfestellungen sind, und es wäre jedem, der sich in einer – wie er vielleicht meint – aussichtslosen Schuldensituation befindet, anzuraten, sich diesen professionellen Beratern anzuvertrauen.

 

Ute Achermann