Die Moorleiche aus dem Emsdettener Venn

Apotheker Gefäß 18.Jahrh. (Andreas Franzkowiak)

Aber wo ist diese Moorleiche nun geblieben? Auch dazu finden wir in den Quellen eine Erklärung, die Brock als den „ökonomischen Nutzen“ bezeichnet.

Zur Zeit ihrer Entdeckung bestand keinerlei wissenschaftliches Interesse an Moorleichen. Aber schon seit dem frühen Mittelalter und auch noch weit darüber hinaus galten Stoffe, die man zur Konservierung ägyptischer Mumien verwandt hatte, als lebensverlängernd.

So wurde das dafür benutzte Erdpech, eine Art natürlich austretenden Erdöls, zu Pulver zermahlen und als das Medikament „Mumia“ in Apotheken verkauft. Um mehr des begehrten und wertvollen Materials zu gewinnen, wurde schließlich die gesamte Mumie im Mörser zerstoßen.

 

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Der Bildhauer vom Hockenden Weib

Am Fuße des bekannten „Hockenden Weibes“, einer Felsformation der Dörenther Klippen, befindet sich eine verwitterte Inschrift, die schon viele Besucher gesehen haben, deren Geschichte und deren Botschaft jedoch bisher völlig unbekannt war. Es handelt sich um einige Zeilen, die Gott, dem Schöpfer der Natur, Dank sagen.

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Hoffschulten Welleken, Thema Steinbruch

hoffschulten welleken, thema steinbruch

Bis 1930 lagerte auf dem „Welleken“ Schwarzpulver für die Steinbrüche von Ibbenbüren

Ibbenbüren. Das zum Sprengen in den zahlreichen Ibbenbürener Steinbrüchen verwendete Schwarzpulver wurde von den Kaufleuten Rohmann und Hoffschulte in Ibbenbüren angeliefert.

Beide Lieferanten bewahrten das Pulver in eigens dafür vorgesehenen, abgelegenen Häuschen auf. Mit dem Transport und der Aufbewahrung von Sprengstoffen verfuhr man damals schon äußerst vorsichtig. Der von Pferden gezogene Pulverwagen, der von Köln kam und acht Tage unterwegs war, zeigte rechts eine schwarze und links eine rote Fahne. Durch geschlossene Ortschaften fuhr das Fuhrwerk nur unter polizeilicher Begleitung.

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