Drei von der Bachstraße : Ist der Ruf erst ruiniert…

„Ich liebe Wilhelm Busch“, sagt Otti vergnügt, „seine Texte  kommen mir manchmal vor, als habe er sie vorausschauend für unsere Zeit geschrieben.“

„Entschuldige, ich glaube, dass sie so vielfach passend sind liegt einfach daran, dass es zu jeder Zeit sone und solche Menschen gegeben hat.“  Erna lächelt leise und fährt dann mehr für sich fort: „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.“

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Ein besonderer Kirchenbesuch

Die Drei von der Bachstraße

An diesem nebeligen Montag kommt Otti fröhlich winkend auf die bereits wartenden Freundinnen zu.Bertha schaut ihr griesgrämig entgegen und knurrt: „Meine Güte, wie kann man bei diesem scheußlichen Wetter so guter Laune sein?“Otti lacht freundlich, sie hält ihren aufgespannten Regenschirm über die Freundinnen und flüstert:

 

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Die Drei von der Bachstraße

Die Drei von der Bachstraße

„Wollen wir zu Henning Scherfs Lesung in die Stadtbücherei gehen?“ fragt Erna, als sie an diesem Morgen zur Bachstraße kommt „es ist bestimmt interessant, wenn er von seinen Erfahrungen aus der Senioren- WG berichtet oder vorliest.“
„Wenn du meinst“, sagt Bertha, „aber für mich wäre das nichts.“
„Typisch Bertha, gleich ein Vorurteil zur Hand ohne die Fakten zu kennen. Warum willst du denn überhaupt dorthin gehen?“ Otti schüttelt ein wenig vorwurfsvoll den Kopf.
„Das ist kein Vorurteil sondern eine Tatsache“, sagt Bertha bestimmt, „mit Menschen wie dir, die alles besser wissen, könnte ich eben nicht zusammen leben, das ist einfach so.“

 

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