Begrüßung! Ein Problem?

Markttag, dann treffen sich Berta, Otti und Erna fast regelmäßig.

„Du kommst ja heute aus einer anderen Richtung?“ so wird Erna von ihren Freundinnen begrüßt, die schon eine Weile auf sie gewartet haben.

„Und du strahlst ja richtig! Hast du wen getroffen? Was Neues gehört?“ hakt Otti nach.

Erna fühlt sich nicht wohl unter den neugierigen Blicken der Freundinnen.Vielleicht werden beide gleich über sie lachen, sagen, sie wäre naiv.

Aber, Berta und Otti werden keine Ruhe geben, das weiß Erna. Also muß sie, wohl oder übel, erzählen.

„Ja, ich bin heute da gewesen, da, wo die türkischen, halt viele von den „anderen“ stehen. Ihr wißt schon, die Klamotten verkaufen oder Dips, Salate, Fladenbrot.“

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Ein Talent hat jeder

Die Drei von der Bachstraße

An diesem Morgen treffen die drei Freundinnen, aus verschiedenen Richtungen kommend, beinahe gleichzeitig in der Bachstraße ein. Erna ist ein wenig nachdenklich und fragt gleich nach der Begrüßung:

„Findet ihr, dass ich irgendein Talent habe?“

Otti schaut sie forschend an und meint:

„Aber sicher, du bist immer schon sehr geschickt im Handarbeiten gewesen. Du kannst   außerdem  wunderbar kochen und backen.“

Bertha hakt ein:

„Aber das ist doch kein Talent, das ist angeeignet. Kochen und backen kann doch jeder.“

„Ich nicht“, lacht Otti, „aber stimmt, ich hatte auch nie Lust dazu, es zu lernen.“

„Dafür kannst du wunderbar schreiben, Gedichte verfassen, sie gekonnt vortragen,  und andere nachmachen, wie eine Schauspielerin,  du hast also gleich mehrere Talente“,  sagt Erna traurig.

„Nun mach‘ sie nicht noch eingebildeter“, meint Bertha schmunzelnd, „und was ist mit mir, welche Talente habe ich?“

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Altweibersommer Geschichte

Die Drei von der Bachstraße

Bertha kommt raschen Schrittes auf die bereits wartenden Freundinnen zu. „Hallihallo“, lacht sie fröhlich, „ich freue mich, dass heute so ein herrlicher Altweibersommertag ist. Passt doch zu uns, nicht?“ „Ja, stimmt, passt zu uns, aber seit wann gibst du zu, dass wir alt sind?“ will Otti lächelnd wissen. Erna seufzt tief: „Das wissen um die Dinge und sich danach richten ist eben zweierlei.“Bertha ist empört: „Ihr könnt einem aber auch die Laune verderben. Denkt ihr, ich weiß nicht, wie alt wir sind. Aber das muss mir niemand dauernd um die Ohren hauen.“ Erna: „Ja stimmt, Bertha hat recht, Otti, wie oft hören wir; in Ihrem Alter noch so rüstig zu sein, oder das machen Sie noch in Ihrem Alter? Usw. und sofort.

 

 

 

 

 

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