Karen Silkwood

Karen Silkwood

Der Fall der Karen Silkwood gehörte zu den Politskandalen der 70er Jahre.

Geboren am 19. Februar 1946 in Longview, Texas, spielte sie als spätere  Gewerkschaftsaktivistin eine große Rolle bei der Aufdeckung eines Skandals in der US-Nuklearmedizin. Als gelernte Chemietechnikerin arbeitete sie in der Kerr-Mc-Gee-Plutonium-Aufbereitungsanlage. Es blieb ihr nicht verborgen, dass Sicherheitsbestimmungen zugunsten der Profitmaximierung nicht eingehalten wurden und die Mitarbeiter des Konzerns gravierenden gesundheitlichen Risiken durch Kontamination mit radioaktivem Material ausgesetzt waren. Sicherheitsdokumente wurden gefälscht. Durch ihre Ausbildung zur Chemietechnikerin kannte sie die entsetzlichen Auswirkungen des hochgiftigen und radioaktiven Plutoniums. Mitarbeiter und sie selbst wurden verseucht, weil das Plutonium nicht nach den gesetzlichen Vorschriften gelagert und sie nicht entsprechend aufgeklärt wurden. Atmungsausrüstungen waren nicht in ordnungsgemäßem Zustand.

 

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Gesche Gottfried “Engel von Bremen“ als Giftmörderin

 

Als sie am 06. März 1785 in Bremen geboren wurde, ahnte niemand, wie dramatisch dieses Leben 46 Jahre später enden würde. Gesche Margarethe Gottfried, geb. Timm, wuchs zusammen mit ihrem Zwillingsbruder Johann bei ihren Eltern in sehr einfachen Verhältnissen auf.

Mit 21 Jahren heiratete sie, wohl auch auf Anraten ihrer Eltern, den wohlhabenden Sattlermeister Johann Miltenberg, Dadurch gelang ihr der Aufstieg in bessere, gutbürgerliche Verhältnisse. Von ihren fünf Kindern überlebten erst nur drei. Die Ehe verlief für Gesche mehr als unglücklich, da ihr Ehemann ein ausschweifendes, unsolides Leben führte. Als sie zwischenzeitlich den Weinhändler Gottfried kennenlernte, nahmen die Dinge ihren Lauf. Um für ihren Liebhaber Michael Christopf Gottfried frei zu sein, verabreichte sie ihrem Ehemann zu den Mahlzeiten sogenannte “Mäusebutter“, die aus Fett mit Arsenkügelchen bestand. Diese “Mäusebutter“ hatte sie seinerzeit von ihrer Mutter bekommen,

 

 

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Mata Hari

Am 7. August 1876 begann der sowohl ungewöhnliche, als auch spektakuläre  Lebensweg der Tänzerin mit dem Künstlernamen “Mata Hari“.  Sie wurde als Margaretha Geertruida Zelle in Leeuwarden in den Niederlanden geboren. Ihre Eltern, Adam und Antje Zelle, bekamen noch drei jüngere Söhne, darunter  Zwillinge.

Die erfolgreichen Geschäfte des Vaters ermöglichten der Familie in einem alten Patrizierhaus, das damals größte Haus am Platz, zu leben. Durch verlustreiche Spekulationen kam es Anfang 1889 zum finanziellen Ruin, der den Umzug in eine bescheidenere Wohnung  und das Ende von Luxus und Ansehen  zur Folge hatte.

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8. März: Internationaler Frauentag / Weltfrauentag

Klara Zetkin

Seit über 100 Jahren soll mit diesem Tag auf die Forderung der Frauen nach Gleich-berechtigung und die immer noch herrschende Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam gemacht werden.
Die deutsche Sozialistin „Clara Zetkin“ plädierte auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz 1910 in Kopenhagen dafür, einen internationalen Frauentag einzuführen. Dem wurde einstimmig zugestimmt, ohne dafür ein festes Datum festzulegen. Ihre Forderung hieß: „Keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte“.

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