Veranstaltung zum „Internationalen Frauentag“ mit Unterstützung der ZONTA-Frauen aus Rheine

Patricia Moresco

Wie auch schon in den letzten Jahren fand in der Volkshochschule Rheine eine Veranstaltung zum Internationalen Frauentag statt – diesmal unter dem Titel: „BISSFEST – Dolce Vita im Sparschwein“ mit  Patricia Moresco.

Eingestimmt wurde der Abend mit einem Musikstück, stimmungsvoll vorgetragen von drei Mitgliedern der angeschlossenen Musikschule.

Die Begrüßung der zahlreichen Frauen und der weniger zahlreichen Männer erfolgte durch Birgit Kösters, Leiterin der VHS Rheine und Gleichstellungsbeauftragte und Dr. Angelika Kordfelder, Bürgermeisterin der Stadt Rheine.

Anschließend stellte Andrea Stullich, Mitglied bei „ZONTA Rheine hilft e.V.“, den Frauen-Service-Club und ihre Ziele vor. Angefangen hatte es im Jahr 2009 mit fünf Frauen, die sich trafen, um die Idee eines ZONTA-Clubs in Rheine zu verwirklichen. Inzwischen sind es zwanzig Mitglieder, die sich einmal im Monat treffen. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, die Stellung der Frau in den unterschiedlichsten Bereichen zu verbessern. Verschiedene regionale und internationale Hilfsprojekte werden unterstützt - unter dem Leitgedanken: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“. 

 

 

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ZONTA – ein Frauennetzwerk / Frauen für Frauen weltweit

Als erste weibliche Service-Organisation wird 1919 ein „ZONTA-Club“ in  Buffalo/USA gegründet. Das vorrangige Ziel der Frauen, die selbstständig und in verantwortlicher Funktion tätig sind, ist der Dienst am Nächsten.  Der Name ZONTA wird gewählt , da er in der Symbolsprache der Sioux Indianer für ehrenhaftes  und vertrauens- würdiges Handeln steht.

Der erste deutsche Club entsteht 1931 in Hamburg. Mittlerweile gibt es weltweit über 30.000 Frauen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, sich um die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen in rechtlicher, politischer und wirtschaftlicher Hinsicht  zu sorgen. Dieses Ziel gilt bis heute, hat oberste Priorität und wird mit großem Engagement umgesetzt. Bei der Gründung der Vereinten Nationen im Jahr 1945 erhält „ZONTA International“ als Nicht-Regierungsorganisation (NGO)  konsultativen Status.

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Karen Silkwood

Karen Silkwood

Der Fall der Karen Silkwood gehörte zu den Politskandalen der 70er Jahre.

Geboren am 19. Februar 1946 in Longview, Texas, spielte sie als spätere  Gewerkschaftsaktivistin eine große Rolle bei der Aufdeckung eines Skandals in der US-Nuklearmedizin. Als gelernte Chemietechnikerin arbeitete sie in der Kerr-Mc-Gee-Plutonium-Aufbereitungsanlage. Es blieb ihr nicht verborgen, dass Sicherheitsbestimmungen zugunsten der Profitmaximierung nicht eingehalten wurden und die Mitarbeiter des Konzerns gravierenden gesundheitlichen Risiken durch Kontamination mit radioaktivem Material ausgesetzt waren. Sicherheitsdokumente wurden gefälscht. Durch ihre Ausbildung zur Chemietechnikerin kannte sie die entsetzlichen Auswirkungen des hochgiftigen und radioaktiven Plutoniums. Mitarbeiter und sie selbst wurden verseucht, weil das Plutonium nicht nach den gesetzlichen Vorschriften gelagert und sie nicht entsprechend aufgeklärt wurden. Atmungsausrüstungen waren nicht in ordnungsgemäßem Zustand.

 

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Gesche Gottfried “Engel von Bremen“ als Giftmörderin

 

Als sie am 06. März 1785 in Bremen geboren wurde, ahnte niemand, wie dramatisch dieses Leben 46 Jahre später enden würde. Gesche Margarethe Gottfried, geb. Timm, wuchs zusammen mit ihrem Zwillingsbruder Johann bei ihren Eltern in sehr einfachen Verhältnissen auf.

Mit 21 Jahren heiratete sie, wohl auch auf Anraten ihrer Eltern, den wohlhabenden Sattlermeister Johann Miltenberg, Dadurch gelang ihr der Aufstieg in bessere, gutbürgerliche Verhältnisse. Von ihren fünf Kindern überlebten erst nur drei. Die Ehe verlief für Gesche mehr als unglücklich, da ihr Ehemann ein ausschweifendes, unsolides Leben führte. Als sie zwischenzeitlich den Weinhändler Gottfried kennenlernte, nahmen die Dinge ihren Lauf. Um für ihren Liebhaber Michael Christopf Gottfried frei zu sein, verabreichte sie ihrem Ehemann zu den Mahlzeiten sogenannte “Mäusebutter“, die aus Fett mit Arsenkügelchen bestand. Diese “Mäusebutter“ hatte sie seinerzeit von ihrer Mutter bekommen,

 

 

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