Ruth Handler

Gründerin der Firma Mattel und Erfinderin der Barbie-Puppe.

Die Mutter der Barbie-Puppe wurde am 4. November 1916 in Denver, Colorado, als jüngste Tochter polnischer Einwanderer geboren.

1938 heiratete sie Elliot Handler, der eine Kunstschule besuchte und nebenbei Möbel für die gemeinsame Wohnung herstellte. Durch den späteren Bau und Verkauf von Möbeln entstand eine gewinnbringende Geschäftsidee.

1945 gründete Ruth gemeinsam mit ihrem Mann Elliot Handler und Harold Matson  die Spielwarenfirma „Mattel“. Zu den großen Erfolgen gehörte der Verkauf von Puppenmöbeln und verschiedenen  Spielwaren. Die Firma entwickelte sich zu einer der größten Spielzeugfirmen der USA. Der ganz große Durchbruch wurde 1959 mit der Vorstellung der „Barbie“ auf der US-amerikanischen Spielwarenmesse in New York erzielt.

Auf einer Europareise entdeckte Ruth Handler in einem Schaufenster eine Puppe namens „Lilli“ und kaufte sie für ihre Tochter Barbara. Ihre Tochter liebte erwachsen aussehende Puppen, die sie mit modischen Accessoires immer neu einkleiden und dadurch verändern konnte. Sie wurde das Vorbild für „Barbie“, die berühmteste Puppe der Welt.

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Veranstaltung zum „Internationalen Frauentag“ mit Unterstützung der ZONTA-Frauen aus Rheine

Patricia Moresco

Wie auch schon in den letzten Jahren fand in der Volkshochschule Rheine eine Veranstaltung zum Internationalen Frauentag statt – diesmal unter dem Titel: „BISSFEST – Dolce Vita im Sparschwein“ mit  Patricia Moresco.

Eingestimmt wurde der Abend mit einem Musikstück, stimmungsvoll vorgetragen von drei Mitgliedern der angeschlossenen Musikschule.

Die Begrüßung der zahlreichen Frauen und der weniger zahlreichen Männer erfolgte durch Birgit Kösters, Leiterin der VHS Rheine und Gleichstellungsbeauftragte und Dr. Angelika Kordfelder, Bürgermeisterin der Stadt Rheine.

Anschließend stellte Andrea Stullich, Mitglied bei „ZONTA Rheine hilft e.V.“, den Frauen-Service-Club und ihre Ziele vor. Angefangen hatte es im Jahr 2009 mit fünf Frauen, die sich trafen, um die Idee eines ZONTA-Clubs in Rheine zu verwirklichen. Inzwischen sind es zwanzig Mitglieder, die sich einmal im Monat treffen. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, die Stellung der Frau in den unterschiedlichsten Bereichen zu verbessern. Verschiedene regionale und internationale Hilfsprojekte werden unterstützt - unter dem Leitgedanken: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“. 

 

 

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ZONTA – ein Frauennetzwerk / Frauen für Frauen weltweit

Als erste weibliche Service-Organisation wird 1919 ein „ZONTA-Club“ in  Buffalo/USA gegründet. Das vorrangige Ziel der Frauen, die selbstständig und in verantwortlicher Funktion tätig sind, ist der Dienst am Nächsten.  Der Name ZONTA wird gewählt , da er in der Symbolsprache der Sioux Indianer für ehrenhaftes  und vertrauens- würdiges Handeln steht.

Der erste deutsche Club entsteht 1931 in Hamburg. Mittlerweile gibt es weltweit über 30.000 Frauen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, sich um die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen in rechtlicher, politischer und wirtschaftlicher Hinsicht  zu sorgen. Dieses Ziel gilt bis heute, hat oberste Priorität und wird mit großem Engagement umgesetzt. Bei der Gründung der Vereinten Nationen im Jahr 1945 erhält „ZONTA International“ als Nicht-Regierungsorganisation (NGO)  konsultativen Status.

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Karen Silkwood

Karen Silkwood

Der Fall der Karen Silkwood gehörte zu den Politskandalen der 70er Jahre.

Geboren am 19. Februar 1946 in Longview, Texas, spielte sie als spätere  Gewerkschaftsaktivistin eine große Rolle bei der Aufdeckung eines Skandals in der US-Nuklearmedizin. Als gelernte Chemietechnikerin arbeitete sie in der Kerr-Mc-Gee-Plutonium-Aufbereitungsanlage. Es blieb ihr nicht verborgen, dass Sicherheitsbestimmungen zugunsten der Profitmaximierung nicht eingehalten wurden und die Mitarbeiter des Konzerns gravierenden gesundheitlichen Risiken durch Kontamination mit radioaktivem Material ausgesetzt waren. Sicherheitsdokumente wurden gefälscht. Durch ihre Ausbildung zur Chemietechnikerin kannte sie die entsetzlichen Auswirkungen des hochgiftigen und radioaktiven Plutoniums. Mitarbeiter und sie selbst wurden verseucht, weil das Plutonium nicht nach den gesetzlichen Vorschriften gelagert und sie nicht entsprechend aufgeklärt wurden. Atmungsausrüstungen waren nicht in ordnungsgemäßem Zustand.

 

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