Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Becker 8.2.1876 – 20.11.1907

Als Paula Becker am 8. Februar 1876 in Dresden-Friedrichstadt geboren wurde, war sie das dritte von insgesamt sieben Kindern. Da sie in einer weltoffenen und gebildeten  Familie aufwuchs, spielte Kunst in jeglicher Form eine große Rolle bei der Erziehung der Kinder. Aus beruflichen Gründen zog der Vater mit seiner Familie 1888 in die Hansestadt Bremen. Dort bekam Paula ihr erstes kleines Atelier, da für sie schon frühzeitig feststand, dass sie Malerin werden wollte. Ihren ersten Zeichenunterricht erhielt sie im Jahr 1892 während eines Aufenthaltes bei einer Schwester ihres Vaters in England.

Während der Ausbildung zur Lehrerin, die sie auf Drängen ihres Vaters begonnen hatte, nahm sie gleichzeitig private Zeichenstunden bei dem Maler Bernhard Wiegandt. Es war die Zeit, in der viele ihrer Porträts entstanden.

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Regine Hildebrandt

Regine Hildebrandt

Die „Mutter Courage des Ostens“ wie man sie auch später wertschätzend nannte, wurde am 26. April 1941 als Regine Radischewski in Berlin-Mitte geboren.

Nach ihrem Schulabschluss und dem Abitur studierte sie 1959 Biologie an der Berliner Humboldt-Universität. 1968 folgte ihre Promotion. Sie arbeitete bis 1990, erst als stellvertretende Leiterin in der Pharmakologischen Abteilung im Großbetrieb VEB Berlin-Chemie, später in der Zentralstelle für Diabetes und Stoffwechselkrankheiten.

Nach ihrer Heirat 1966 mit Jörg Hildebrandt wurde 1969 das erste von ihren drei Kindern geboren. Als „Säulen ihres Lebens“ bezeichnete sie einmal „Beruf, Familie, Freunde und die Berliner Domkantorei, in der sie von 1961 bis 2001 als Chorsängerin agierte.

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Ruth Handler

Gründerin der Firma Mattel und Erfinderin der Barbie-Puppe.

Die Mutter der Barbie-Puppe wurde am 4. November 1916 in Denver, Colorado, als jüngste Tochter polnischer Einwanderer geboren.

1938 heiratete sie Elliot Handler, der eine Kunstschule besuchte und nebenbei Möbel für die gemeinsame Wohnung herstellte. Durch den späteren Bau und Verkauf von Möbeln entstand eine gewinnbringende Geschäftsidee.

1945 gründete Ruth gemeinsam mit ihrem Mann Elliot Handler und Harold Matson  die Spielwarenfirma „Mattel“. Zu den großen Erfolgen gehörte der Verkauf von Puppenmöbeln und verschiedenen  Spielwaren. Die Firma entwickelte sich zu einer der größten Spielzeugfirmen der USA. Der ganz große Durchbruch wurde 1959 mit der Vorstellung der „Barbie“ auf der US-amerikanischen Spielwarenmesse in New York erzielt.

Auf einer Europareise entdeckte Ruth Handler in einem Schaufenster eine Puppe namens „Lilli“ und kaufte sie für ihre Tochter Barbara. Ihre Tochter liebte erwachsen aussehende Puppen, die sie mit modischen Accessoires immer neu einkleiden und dadurch verändern konnte. Sie wurde das Vorbild für „Barbie“, die berühmteste Puppe der Welt.

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Veranstaltung zum „Internationalen Frauentag“ mit Unterstützung der ZONTA-Frauen aus Rheine

Patricia Moresco

Wie auch schon in den letzten Jahren fand in der Volkshochschule Rheine eine Veranstaltung zum Internationalen Frauentag statt – diesmal unter dem Titel: „BISSFEST – Dolce Vita im Sparschwein“ mit  Patricia Moresco.

Eingestimmt wurde der Abend mit einem Musikstück, stimmungsvoll vorgetragen von drei Mitgliedern der angeschlossenen Musikschule.

Die Begrüßung der zahlreichen Frauen und der weniger zahlreichen Männer erfolgte durch Birgit Kösters, Leiterin der VHS Rheine und Gleichstellungsbeauftragte und Dr. Angelika Kordfelder, Bürgermeisterin der Stadt Rheine.

Anschließend stellte Andrea Stullich, Mitglied bei „ZONTA Rheine hilft e.V.“, den Frauen-Service-Club und ihre Ziele vor. Angefangen hatte es im Jahr 2009 mit fünf Frauen, die sich trafen, um die Idee eines ZONTA-Clubs in Rheine zu verwirklichen. Inzwischen sind es zwanzig Mitglieder, die sich einmal im Monat treffen. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, die Stellung der Frau in den unterschiedlichsten Bereichen zu verbessern. Verschiedene regionale und internationale Hilfsprojekte werden unterstützt - unter dem Leitgedanken: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“. 

 

 

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