Katharina von Bora die „Lutherin“

Bild von Lukas Cranach dem Älteren, 1528, in der Lutherhalle in Wittenberg

Sie war die starke Frau an der Seite des Reformators Martin Luther zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Durch ihn konnte sie ein, für dieses Zeitalter, ungewöhnlich selbstbestimmtes Leben führen.

Geboren wurde Katharina von Bora am 29. Januar 1499 in Lippendorf in der Nähe von Leipzig. Ihre Familie gehörte zwar einem sächsischen Adelsgeschlecht an, war aber völlig mittellos. Von ihrem inzwischen verwitweten Vater wurde sie schon früh in einem Kloster in Brehna untergebracht, somit war ihre Versorgung und Erziehung gewährleistet. Für diese Zeit nichts Ungewöhnliches. Mit zehn Jahren kam sie dann in das Kloster Marienthron in Nimbschen. Der Besuch der dortigen Klosterschule bedeutete für Mädchen ein besonderes Privileg.

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Elisabeth „Sissi“ Kaiserin von Österreich - Königin von Ungarn

Ihr Leben war ein Wandel durch Höhen und Tiefen. Auch von Schicksalsschlägen wurde sie nicht verschont.

Geboren wurde Sissi am Weihnachtsabend, dem 24. Dezember 1837 in München. Mit ihren Eltern, dem Herzog Max und der bayerischen Königstochter Ludovika, sowie  mit ihren sieben Geschwistern, führte sie in dem kleinen Schloss Possenhofen am Starnberger See ein unbeschwertes, sorgenfreies Leben. Gleich einem Kind auf dem Lande und nicht einer Prinzessin. Und gerade das liebte sie.

Als ihre Mutter von ihrer Schwester Sophie erfuhr, dass für ihren Neffen, dem jungen österreichischen Kaiser Franz Joseph eine Ehefrau gesucht wurde, kam ihr gleich ihre ältere Tochter Helene in den Sinn. Die Nähe zur österreichischen  Krone war ihr sehr willkommen. Das aus diesem Grund arrangierte Zusammentreffen der Familien in der Sommerresidenz des Kaisers in Bad Ischl nahm für alle, aber besonders für die beiden angereisten Schwestern Helene und Elisabeth, eine unerwartete Wende. Kaiser Franz Joseph war nicht von Helene beeindruckt, sondern verliebte sich auf den ersten Blick in die hübsche 15-jährige Sissi und ihre ungestüme Art.

 

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Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Becker 8.2.1876 – 20.11.1907

Als Paula Becker am 8. Februar 1876 in Dresden-Friedrichstadt geboren wurde, war sie das dritte von insgesamt sieben Kindern. Da sie in einer weltoffenen und gebildeten  Familie aufwuchs, spielte Kunst in jeglicher Form eine große Rolle bei der Erziehung der Kinder. Aus beruflichen Gründen zog der Vater mit seiner Familie 1888 in die Hansestadt Bremen. Dort bekam Paula ihr erstes kleines Atelier, da für sie schon frühzeitig feststand, dass sie Malerin werden wollte. Ihren ersten Zeichenunterricht erhielt sie im Jahr 1892 während eines Aufenthaltes bei einer Schwester ihres Vaters in England.

Während der Ausbildung zur Lehrerin, die sie auf Drängen ihres Vaters begonnen hatte, nahm sie gleichzeitig private Zeichenstunden bei dem Maler Bernhard Wiegandt. Es war die Zeit, in der viele ihrer Porträts entstanden.

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Regine Hildebrandt

Regine Hildebrandt

Die „Mutter Courage des Ostens“ wie man sie auch später wertschätzend nannte, wurde am 26. April 1941 als Regine Radischewski in Berlin-Mitte geboren.

Nach ihrem Schulabschluss und dem Abitur studierte sie 1959 Biologie an der Berliner Humboldt-Universität. 1968 folgte ihre Promotion. Sie arbeitete bis 1990, erst als stellvertretende Leiterin in der Pharmakologischen Abteilung im Großbetrieb VEB Berlin-Chemie, später in der Zentralstelle für Diabetes und Stoffwechselkrankheiten.

Nach ihrer Heirat 1966 mit Jörg Hildebrandt wurde 1969 das erste von ihren drei Kindern geboren. Als „Säulen ihres Lebens“ bezeichnete sie einmal „Beruf, Familie, Freunde und die Berliner Domkantorei, in der sie von 1961 bis 2001 als Chorsängerin agierte.

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