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Besuch einer Tagespflegeeinrichtung für Senioren, im Alter selbstbestimmt leben.

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Der demografische Wandel zeigt nun einmal immer mehr die Tendenz zum hohen Alter. Oft treten dann Gebrechen in unterschiedlichsten Formen auf. Solange bei den Seniorinnen und Senioren die Gesundheit noch mitspielt, eine Partnerschaft der gegenseitigen Hilfe bei Pflege besteht, kann der Alltag selbstbestimmt gemeistert werden. Doch was ist, wenn Überforderung des Partners, der Familie oder Einsamkeit  bei allein lebenden Senioren auftritt?

Redaktionsmitglieder von “Generation BUNT“ wollten es wissen und haben sich mit dem Thema: „In Würde und selbstbestimmt alt werden  in Ibbenbüren,  dabei mit einem großen Anteil an Wohlbefinden, den Alltag meistern,“ auseinander gesetzt. Viele Seniorinnen und Senioren sind geistig noch sehr vital und dankbar für vielfältige Angebote.

Zwei Mitglieder von “Generation BUNT“ haben die Tagespflegeeinrichtung  “Hand in Hand Tagespflege  in  Ibbenbüren, Am Sportzentrum 7, an einem Werktag besucht, um einen Eindruck vom Tagesablauf zu bekommen.

 

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Varenka

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Ein Kinderbuch, aber nicht nur, auch der erwachsene Leser wird sich einfinden können in die schlichte Erzählung, die russischen Legenden nachempfunden ist.

Varenka, Witwe, lebt bescheiden in einem kleinen Holzhaus am Rande der russischen Wälder. Mal versorgt sie ein Kind, das sich verirrt hat, mal rastet bei ihr ein müder Wanderer, mal versorgt sie Tiere, pflegt kranke oder gibt ihnen Futter.

Eines Tages wird die Idylle bedroht.

Krieg kündigt sich an, das Donnern der Kanonen kommt täglich näher, Menschen auf der Flucht fordern Varenka auf mitzukommen.

Varenka bleibt, sie hat hier ihre Aufgabe, die sie nicht einfach aufgeben kann und will.

Täglich kniet sie vor der Ikone, bittet Gott um Hilfe. Die Bedrohung nimmt zu, die Angst wird größer.

 

 

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Adventskalender

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Etwas aus seiner Entstehungsgeschichte

Alle Kinder kennen ihn, den Adventskalender. Sie besitzen selber einen, besuchen auch gern die großen, an Giebelfronten von Häusern angebrachten Exemplare.

Den Adventskalender gibt es seit dem 19. Jahrhundert. Entwickelt hat er sich im deutschsprachigen Raum im Umfeld von protestantischen Gemeinden.

Und es gab Vorformen.

Die Zeit vom Ende des Kirchenjahres bis Weihnachten, ein Zeitraum von etwa vier Wochen, war bestimmt von kirchlichen Veranstaltungen, die auf das Hochfest Weihnachten vorbereiteten, zu Buße und Besinnung anregten. Familien führten das Anliegen im häuslichen Raum weiter, man las aus der Bibel, bezog andere Texte mit ein, sang, betete.

Kinder nahmen natürlich daran teil. Für sie, die wenig Zeitgefühl haben, war das ein langes Warten. So sann man auf Abhilfe, ihnen die lange Wartezeit ein wenig schmackhaft zu machen.

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70 Jahre Currywurst

Herta Heuwer

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Herta Heuwer, die Berliner Mutter der "Kult-Wurst"

Geboren am 30. Juni 1913 in Königsberg, das heutige Kaliningrad, lebte sie nach zwei überstandenen Weltkriegen in Berlin. Dort betrieb sie im Charlottenburger Zentrum einen Imbiss-Stand, in dem sie am 4. September 1949, eine  in Stücke geschnittene Bratwurst mit der von ihr kreierten „Chillup-Sauce“, (Wortmischung aus Chili und Ketchup) als Currywurst verkaufte. Was als Experiment begann, wurde Kult und war in aller Munde. 1959 ließ sie ihre Rezeptur der Sauce beim Münchener Patentamt registrieren.

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Die Geschichte vom Adventskranz

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Johann Hinrich Wichern (1808-1881) – Erfinder vom Wagenrad zum Adventskranz

Johann Hinrich Wichern lebte in Hamburg und war dort als evangelischer Theologe, Pädagoge und Mitbegründer der „Inneren Mission“ tätig. Die Innere Mission gilt als Vorläuferin der heutigen Diakonie, als soziale Arbeit der evangelischen Kirchen.  Zusammen mit Hamburger Bürgern gründete er außerdem das „Rauhe Haus“, eine Einrichtung für Kinder aus sozial schwierigen Verhältnissen. Das Schicksal vieler verwahrloster Kinder lag ihm besonders am Herzen.  

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1919 - 2019 / 100 Jahre Bauhaus, Ise Gropius oder auch liebevoll „Frau Bauhaus“ genannt.

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Die starke Frau an der Seite von Walter Gropius, dem Architekten und Bauhaus-Gründer, wurde als Ilse Frank, Tochter einer großbürgerlichen jüdischen Familie, am 01. März 1897, in Wiesbaden geboren.

Sie wohnte bis 1921 in Hannover, ging danach für zwei Jahre als Buchhändlerin nach München und kehrte dann 1923 nach Hannover zurück. Hier lernte sie, bei einen seiner Vorträge, den damaligen Direktor des Staatlichen Bauhauses in Weimar, Walter Gropius, kennen. Kurz vor der ersten großen Bauhausausstellung zog es Ilse Frank nach Weimar, wo sie dann im gleichen Jahr, am 16. Oktober 1923, Walter Gropius heiratete. Aus Ilse Frank wurde Ise Gropius, da für ihn „Ise“ besser klang. Nach mehreren gescheiterten Beziehungen, erhoffte er sich eine Ehefrau, die ihn lieben, akzeptieren und unterstützen würde.

Ise Gropius verzichtete auf ihre eigene Berufstätigkeit. Die Bauhaus-Idee erweckte ihr ganzes Interesse. Als Sekretärin, Lektorin, Organisatorin und teilweise auch als Gestalterin, trat sie in den Dienst des Bauhauses und war für ihren Ehemann eine Partnerin auf Augenhöhe. Er nannte sie liebevoll „Frau Bauhaus“. Zu ihren Aufgaben zählte das Anfertigen von Briefen und das Lektorieren von Vorträgen und Artikeln für Walter Gropius. Eine neue Welt, in der sie sich zu einer eigenständigen Persönlichkeit entwickeln konnte.

 

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Geschichte der Ibbenbürener Kirmes

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Wer denkt heute noch darüber nach, welchen Ursprung die große Kirmes in Ibbenbüren hat? Dazu erschien 1976 ein Artikel in der Ibbenbürener Volkszeitung, die die Ursprünge dieses großen Volksfestes erläuterte.

Heute ist die Kirmes in Ibbenbüren eine Großveranstaltung, zu der eine riesige Menschenmenge durch die Straßen strömt. Sie zieht sich durch die gesamte Innenstadt, sogar die Weberstraße ist gesperrt und auch dort sind viele Fahrgeschäfte und Buden aufgebaut. Es treffen sich alte Freunde aus der näheren und weiteren Umgebung wieder, die früher eine Verbindung zu Ibbenbüren hatten. Diese Kirmes ist die größte Innenstadtkirmes in ganz Westfalen.

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Ida Brockmeyer, Gemeindeschwester in Ibbenbüren

 
Die „Mutter Theresa“ von Ibbenbüren, wurde am 27.Mai 1892 in Schinkel/Osnabrück geboren.

Als ihr Vater starb war sie 13 Jahre alt.

Nach ihrem Schulabschluss 1905, in einer evangelischen Volksschule in Osnabrück,   absolvierte sie eine Lehre als Verkäuferin bei Hettlage und ging 1911 zu Karstadt  nach Kiel. Im Jahr 1918 bewarb sie sich beim Diakonischen Mutterhaus Clemens in Münster.

Der Gründer, Clemens-August Droste zu Vischering, erbaute es im Jahr 1808. Sein Leitspruch stand für die Mission in diesem Haus: „ Die Straßen der Stadt sind ihr Kloster – Gehorsam und Gottesfurcht ihre Clausur -  Bescheidenheit und Sittsamkeit ihr Schleier.“

In dieser Gemeinschaft wurden die Schwestern nur mit ihrem Vornamen angeredet.

 

Am 1.März 1919 begann Ida Brockmeyer eine Ausbildung als Wohlfahrtspflegerin, die heutigen Sozialarbeiterinnen, in Bremen. Bremen war in damaliger Zeit offensichtlich die zentrale Ausbildungsstelle für diesen Berufszweig. Danach arbeitete sie noch einige Jahre im Norden Deutschlands und wurde 1925 ins Diakonissenamt eingesegnet.

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