Aktuelles



Plattdeutsches Gedicht

 

 
 
 
 
 
 
 
Kiek es, wat is de Himmel so raut!
Dat sind de Engelkes, de backt dat Braut.
 
Se backet den Wiehnachtsmann sein Stuten,
för all de lüttken Leckerschnuten.
 
Nun fix, de Tellers up den Disk
un leggt ju hen, un schlaupt ju frisk.

 

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Ooo Tannenbaum

Letztes Jahr war ich mit meiner Familie zu Weihnachten bei deutschen Bekannten eingeladen.

Meinen Kindern hat die Weihnachtsfeier sehr gut gefallen. Der Tannenbaum, die Kerzen, die bunten Kugeln, die Strohsterne und die Zwerge mit der kleinen Holzhütte unter dem Baum.

Als wir wieder zu Hause waren, bestanden die Kinder darauf, dass  wir nächstes Jahr auch Weihnachten feiern.

Ich dachte mir, dass die Kinder nichts Unmögliches verlangen. In gewissem Sinne würde ich damit  meinen Teil zur Integration beisteuern, so wie es sich die deutschen Politiker doch wünschen. Außerdem wäre es was völlig Neues für mich.

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„Friedensreiter“

„Friedensreiter“ in Osnabrück

Zum 64. Male nach dem 2. Weltkrieg fand in Osnabrück das „Friedensreiten“ statt.

Es ist ein Fest der Kinder. Sie sind die Hauptakteure und mit Begeisterung dabei. Kinder der 4.Klassen (Grund- und Förderschulen) ritten am 15. Oktober 2015 (der eigentliche Festtag ist der 25.Oktober, wegen der Herbstferien musste er  in diesem Jahre vorverlegt werden) mit ihren Steckenpferden von der Johanniskirche  durch die Altstadt zum Rathaus.

In den Schulen und unter Mithilfe der Eltern hatten die Kinder  Steckenpferde und  Papierhelme gebastelt. Die Papierhelme waren je nach Schule einheitlich bunt, die Pferde unterschiedlich farbig und  sehr  phantasievoll: es gab große und kleine , Rappen, Schimmel, Braune, Gelbe und Phantasiefarbene. Sie hatten große Augen und wilde Mähnen, die manchmal kunstvoll geflochten waren.

In diesem Jahr waren es 1 400 Mädchen und Jungen, die zum Rathaus strömten und das Friedenslied sangen.

„Wir reiten durch die Stadt
und singen für den Frieden“.
 
 

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"Friedensreiter"

„Friedensreiter“  aus dem Mauritius-Kindergarten bei den Senioren im Caritas-Wohnhaus

Anfang November  hatten die Senioren des Caritas-Wohnhauses Besuch, Besuch von „Friedensreitern“. Neun Kinder aus dem Mauritius-Kindergarten waren mit zwei Erzieherinnen gekommen. Der Zug in den großen Aufenthaltsraum, wo die Hausbewohner schon gespannt warteten, wurde von einem Mädchen mit einem Steckenpferd angeführt. Die anderen folgten mit ihren selbst gebastelten Laternen, „ Friedenslichtern“, Geschenke für die Hausbewohner. Auf jeder Laterne war  der Abdruck einer Kinderhand  zu sehen und ein Wort zu lesen. Die Erzieherinnen hatten  den Vier-  bis Fünfjährigen von den „Friedensreitern“  in Osnabrück erzählt, von dem langen schrecklichen Krieg und wie man dann mühsam und lange über den „Frieden“ verhandelte.

„Frieden“, kein einfaches Thema, und schon gar nicht für Vier– bis Fünfjährige. Aber sie streiten ja auch, und manchmal sehr heftig, und wissen  von da aus  auf ihre Art um „Frieden“ und  „Unfrieden“. Die Kinder  hatten  überlegt, was „Frieden“ für sie bedeuten könne. Dabei hatten  sie  Wörter, Begriffe gefunden, die auf den Laternen festgehalten waren. Die Erzieherinnen lasen die  Begriffe vor :

 

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Ein alter Mühlstein - ein Stück Heimat

Ein Grab auf dem Friedhof in Anholt an der holländischen Grenze.  Großer, runder Stein, in der Mitte eine kreisrunde Öffnung, darin ein metallenes Kreuz.  Drei Namen, oben der Familienname, links zwei, rechts ein Vorname. Auf der Oberseite des Steins erkennt man Rillen, die strahlenförmig von der Mitte zum Rand führen.

Der Stein – es ist ein alter Mühlstein - hat eine Geschichte, hat seine  ganz eigene  Geschichte.

Die drei Verstorbenen, Stein und Kreuz, stammen aus Schlesien.  Die Menschen  wurden nach dem zweiten Weltkrieg aus ihrer Heimat  Schlesien vertrieben.

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Unbekannte Genüsse in Ibbenbüren

Viele Gehölze mit Früchten im heimischen Garten aus fremdländischer Herkunft sind in der Bevölkerung weitgehend unbekannt.Kaum einer ahnt, dass deren Früchte nicht nur ungiftig, sondern sogar wohlschmeckend sind. Heute wollen wir drei dieser Früchte kurz vorstellen.

Die Nashi-Birne (Pyrus pyrifolia)

Auch dieser Baum ist an einer Stelle in Ibbenbüren zu finden. Er ist etwa 5 Meter hoch und 20 Jahre alt. Der Baum trägt jedes Jahr viele Früchte. Sie schmecken  ausgesprochen gut und  sind sehr saftig. Im Volksmund sagt man zu der Frucht  „Birpfel“ - eine Wortschöpfung aus den Wörtern Birne und Apfel. Wegen ihrer Form und ihres guten Geschmacks wird die Frucht auch Apfel-Birne genannt.

 

 

 

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Ruth Handler

Gründerin der Firma Mattel und Erfinderin der Barbie-Puppe.

Die Mutter der Barbie-Puppe wurde am 4. November 1916 in Denver, Colorado, als jüngste Tochter polnischer Einwanderer geboren.

1938 heiratete sie Elliot Handler, der eine Kunstschule besuchte und nebenbei Möbel für die gemeinsame Wohnung herstellte. Durch den späteren Bau und Verkauf von Möbeln entstand eine gewinnbringende Geschäftsidee.

1945 gründete Ruth gemeinsam mit ihrem Mann Elliot Handler und Harold Matson  die Spielwarenfirma „Mattel“. Zu den großen Erfolgen gehörte der Verkauf von Puppenmöbeln und verschiedenen  Spielwaren. Die Firma entwickelte sich zu einer der größten Spielzeugfirmen der USA. Der ganz große Durchbruch wurde 1959 mit der Vorstellung der „Barbie“ auf der US-amerikanischen Spielwarenmesse in New York erzielt.

Auf einer Europareise entdeckte Ruth Handler in einem Schaufenster eine Puppe namens „Lilli“ und kaufte sie für ihre Tochter Barbara. Ihre Tochter liebte erwachsen aussehende Puppen, die sie mit modischen Accessoires immer neu einkleiden und dadurch verändern konnte. Sie wurde das Vorbild für „Barbie“, die berühmteste Puppe der Welt.

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„Junger Mann zum Mitreisen gesucht!“

Geschichten aus der Vergangenheit
Nach unserem Aufruf in der Tageszeitung erreichten die Redaktion von G-BUNT einige Geschichten, die aus der längst vergangenen, „guten alten“ Zeit stammen. Einige Leser haben sich zurückerinnert. Texte zum wiedererkennen, schmunzeln und erinnern: Wie war das noch mit.....?
 

Na, fällt Ihnen da was ein? „Junger Mann zum Mitreisen gesucht!“ Das stand in den 1950er und 1960er Jahren fast an jedem Karussell, ob Raupe, Kinderkarussell oder Autoselbstfahrer. Selbst an der Schiffschaukel hatte der Eigentümer ein Schild aufgehängt. Nun ist der Begriff Schild etwas übertrieben. Es gab damals noch keinen PC, an dem jeder seine Einladungen oder Briefe schreiben und ausdrucken konnte. Damals hing ein Stück weißes Papier – so in etwa weiß, leicht schmuddelig – beim Karussell an der zentralen Mittelsäule. Der Autoskooter, damals noch Autoselbstfahrer genannt, hatte den Zettel an einer der vier tragenden Außensäulen befestigt. Was wäre ich damals gerne mitgereist! Keine Schule, nur Kirmes und immer Karussell oder Autoskooter fahren! Unsere Eltern fanden das natürlich fürchterlich, allein schon der Gedanke, das Kind bei diesen Leuten! Wie Sie wissen, es wurde nichts daraus. Aber vielleicht hatten Sie denselben Traum.

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