Aktuelles



Ruth Handler

Gründerin der Firma Mattel und Erfinderin der Barbie-Puppe.

Die Mutter der Barbie-Puppe wurde am 4. November 1916 in Denver, Colorado, als jüngste Tochter polnischer Einwanderer geboren.

1938 heiratete sie Elliot Handler, der eine Kunstschule besuchte und nebenbei Möbel für die gemeinsame Wohnung herstellte. Durch den späteren Bau und Verkauf von Möbeln entstand eine gewinnbringende Geschäftsidee.

1945 gründete Ruth gemeinsam mit ihrem Mann Elliot Handler und Harold Matson  die Spielwarenfirma „Mattel“. Zu den großen Erfolgen gehörte der Verkauf von Puppenmöbeln und verschiedenen  Spielwaren. Die Firma entwickelte sich zu einer der größten Spielzeugfirmen der USA. Der ganz große Durchbruch wurde 1959 mit der Vorstellung der „Barbie“ auf der US-amerikanischen Spielwarenmesse in New York erzielt.

Auf einer Europareise entdeckte Ruth Handler in einem Schaufenster eine Puppe namens „Lilli“ und kaufte sie für ihre Tochter Barbara. Ihre Tochter liebte erwachsen aussehende Puppen, die sie mit modischen Accessoires immer neu einkleiden und dadurch verändern konnte. Sie wurde das Vorbild für „Barbie“, die berühmteste Puppe der Welt.

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„Junger Mann zum Mitreisen gesucht!“

Geschichten aus der Vergangenheit
Nach unserem Aufruf in der Tageszeitung erreichten die Redaktion von G-BUNT einige Geschichten, die aus der längst vergangenen, „guten alten“ Zeit stammen. Einige Leser haben sich zurückerinnert. Texte zum wiedererkennen, schmunzeln und erinnern: Wie war das noch mit.....?
 

Na, fällt Ihnen da was ein? „Junger Mann zum Mitreisen gesucht!“ Das stand in den 1950er und 1960er Jahren fast an jedem Karussell, ob Raupe, Kinderkarussell oder Autoselbstfahrer. Selbst an der Schiffschaukel hatte der Eigentümer ein Schild aufgehängt. Nun ist der Begriff Schild etwas übertrieben. Es gab damals noch keinen PC, an dem jeder seine Einladungen oder Briefe schreiben und ausdrucken konnte. Damals hing ein Stück weißes Papier – so in etwa weiß, leicht schmuddelig – beim Karussell an der zentralen Mittelsäule. Der Autoskooter, damals noch Autoselbstfahrer genannt, hatte den Zettel an einer der vier tragenden Außensäulen befestigt. Was wäre ich damals gerne mitgereist! Keine Schule, nur Kirmes und immer Karussell oder Autoskooter fahren! Unsere Eltern fanden das natürlich fürchterlich, allein schon der Gedanke, das Kind bei diesen Leuten! Wie Sie wissen, es wurde nichts daraus. Aber vielleicht hatten Sie denselben Traum.

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"Almhütte"

Geschichten aus der Vergangenheit
Nach unserem Aufruf in der Tageszeitung erreichten die Redaktion von G-BUNT einige Geschichten, die aus der längst vergangenen, „guten alten“ Zeit stammen. Einige Leser haben sich zurückerinnert. Texte zum wiedererkennen, schmunzeln und erinnern: Wie war das noch mit.....?

Gisela Schmidtlein, geb. Kray, wurde 1927 in Ibbenbüren  geboren Damals 18jährig erlebte sie hautnah den Krieg. Jahre später schrieb sie auf, was sich damals ereignete. Zunächst wohnte sie damals mit ihren Eltern und Geschwistern in der "Almhütte" auf dem Dörenther Berg.

Zuvor hatte die Familie  in Brochterbeck in der Villa der Kalkwerke Lindner am Höhenweg gewohnt und seit etwa 1932 in Ibbenbüren „Am Weinberg“. Der Vater war Steinbildhauer. Er schuf im Jahr 1925 Skulpturen im Billerbecker Dom.

Unter anderem gestaltete er in Ibbenbüren das Hofkreuz beim Bauern Krüer in Dörenthe. Er pachtete um 1928 in Ibbenbüren einen Steinbruch und er hatte eine Werkstatt an der Laggenbecker Straße 4. Familie Kray hatte neun Kinder. Der Vater erbaute 1933 die Almhütte als Ausflugslokal. Um 1935 wurde das Haus erweitert und isoliert und die Familie zog dort ein. Hier nun der Rückblick mit den Aufzeichnungen von Gisela Schmidtlein:

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Begrüßung! Ein Problem?

Markttag, dann treffen sich Berta, Otti und Erna fast regelmäßig.

„Du kommst ja heute aus einer anderen Richtung?“ so wird Erna von ihren Freundinnen begrüßt, die schon eine Weile auf sie gewartet haben.

„Und du strahlst ja richtig! Hast du wen getroffen? Was Neues gehört?“ hakt Otti nach.

Erna fühlt sich nicht wohl unter den neugierigen Blicken der Freundinnen.Vielleicht werden beide gleich über sie lachen, sagen, sie wäre naiv.

Aber, Berta und Otti werden keine Ruhe geben, das weiß Erna. Also muß sie, wohl oder übel, erzählen.

„Ja, ich bin heute da gewesen, da, wo die türkischen, halt viele von den „anderen“ stehen. Ihr wißt schon, die Klamotten verkaufen oder Dips, Salate, Fladenbrot.“

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Rote Rosen bei der „Bunten Runde“ im Caritas-Wohnhaus

Fast war es wie bei Hildegard Knef, die sich wünschte, dass es „Rote Rosen“ regnen möge.

Am Ende der Veranstaltung, die, von der „Bunten Runde“ gestaltet, alle zwei Wochen am Donnerstag im Caritas-Wohnhaus stattfindet, bekamen alle Hausbewohner, die teilgenommen hatten, ein Geschenk: eine im Aufblühen begriffene, lachsfarbene Rose in einer passenden kleinen Vase.

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Dokumentationsstätte “Regierungsbunker“ Bad Neuenahr-Ahrweiler

Quelle:regbu.de/FotosKopf

Tief unter den Weinbergen des beschaulichen Ahrtals, etwa dreißig Kilometer südlich von Bonn, liegt ein Ort, den es offiziell gar nicht gab: der geheime Atombunker der Bundesregierung Deutschland . Jenes gewaltige Bauwerk aus 17,3 Kilometer Betonröhren war das streng gehütete Staatsgeheimnis Nummer Eins. Die Planungen hierzu reichen bis ins Jahr 1950 zurück.

 
 
Nach jahrelanger Standortsuche hatte man sich für zwei Eisenbahntunnel einer ehemaligen, nie fertiggestellten strategischen  Bahnlinie durch das Ahrgebirge entschieden.
 
 

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Schürzen

Schürzen? „Brauch' ich so gut wie gar nicht“, sagt die Hausfrau heute. Früher hatte sie im Schnitt sechs Schürzen im Schrank. Arbeitsschürzen und Schürzen zur Zierde.

Wann braucht man heute Schürzen?
Beim Grillen, Grillschürzen sind peppig, mit einem witzigen Bild oder Spruch versehen. Reinigungskräfte tragen Schürzen, Kittelschürzen. Schmied, Koch und Bäcker brauchen sie noch.

 

In Cafes oder Restaurants sieht man Bedienungen oft mit halblangen Schürzen. Und zum Dirndl gehört selbstverständlich die Dirndlschürze. Im Gesundheitswesen gibt es noch die Röntgenschürze, Ärzte und Krankenschwestern tragen Kittel, die mit der Kittelschürze verwandt sind. In Versandkatalogen und in der Werbung findet man die Schürze so gut wie gar nicht mehr.

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