Aktuelles



Damals: Ein Neujahrsmorgen mit Problemen

Die Geschichte hat sich wirklich zugetragen. Jedenfalls wurde sie immer mal wieder so erzählt. Das Ereignis liegt lange zurück. Es war vor dem Ersten Weltkrieg, um die Jahrhundertwende. Eine Zeit, die die „gute, alte Zeit“ genannt wird. Vermutlich war sie es ebenso wenig wie jede andere Zeit. Es war in einer kleinen Stadt in Niederschlesien. Man kannte sich, man lebte zusammen, man arbeitete zusammen, man feierte zusammen. Feste Verbindungen gaben Halt, das galt sowohl für den Schützen- und Heimatverein, als auch für das Kaffeekränzchen der Damen und den Stammtisch der Herren.

 

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Das Traumhaus

Hans Meyer vom Hof Meyer-Börgelmann verliebte sich bei einem Urlaub kurz nach dem zweiten Weltkrieg in eine hübsche Badenerin aus dem Schwarzwald. Sie wohnte in Bad Säckingen an der Schweizer Grenze. Mitten durch das Städtchen floss der junge Rhein, die Landschaft war traumhaft schön. Bald musste er wieder nach Ibbenbüren zurück, seine Traumfrau zog mit ihm und kurz darauf heirateten beide. Zunächst lebten sie auf dem elterlichen Hof Meyer-Börgelmann, doch sie wünschten sich ein eigenes kleines Haus. Josef  Meyer, der  den Hof bewirtschaftete, schenkte seinem Bruder ein passendes Grundstück am Püsselbürener Damm. Nun wurde geplant und entworfen.

 

 

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Die Drei von der Bachstraße: 'Ibb on Ice' - Hingehen oder nicht?

'Ibb on Ice' ist am Rathaus eröffnet worden. Wollen wir nicht auch mal hingehen?“, fragt Otti die beiden Freundinnen Berta und Erna.

„'Ibb on Ice'! 'Ibb on Ice'!
Ich kann es nicht mehr hören!“, kontert Berta.
„Die Zeitung und die anderen Blättchen sind voll von diesem Thema!
Sie überschlagen sich förmlich.
 
 'Ibb on Ice', neuer Standort! Direkt am Rathaus! Das größte Eisspektakel im Münsterland!450 Anmeldungen zum Eisstockschießen! Ausverkauft! Der neue Bürgermeister eröffnet 'Ibb on Ice'!“„Übertreib nicht, Berta“, versucht Otti, die Freundin zu bremsen. Aber das gelingt nicht.
 
 

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Die Weihnachtsgans

In einem Vorort von Wien lebten  in der hungrigen Zeit nach dem Krieg zwei nette alte Damen.

Damals war es noch schwer, sich für Weihnachten einen wirklichen Festbraten zu verschaffen. Und nun hatte die eine der Damen die Möglichkeit, auf dem Land - gegen allerlei Textilien – eine wohl magere, aber spricklebendige Gans einzuhandeln. In einen Korb verpackt, brachte Fräulein Agathe das Tier nach Hause. Und sofort begannen Agathe und ihre Schwester Emma das Tier zu füttern und zu pflegen.

Und so kam der Morgen des 23. Dezember heran. Es war ein strahlender Wintertag.

Die ahnungslose Gans stolzierte von der Küche aus ihrem Körbchen in das Schlafzimmer der beiden Schwestern und begrüßte sie zärtlich schnatternd. Die beiden Damen vermieden es, sich anzusehen. Nicht weil sie böse aufeinander waren, sondern nur, weil eben keine von ihnen die Gans schlachten wollte.

 

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Plattdeutsches Gedicht

 

 
 
 
 
 
 
 
Kiek es, wat is de Himmel so raut!
Dat sind de Engelkes, de backt dat Braut.
 
Se backet den Wiehnachtsmann sein Stuten,
för all de lüttken Leckerschnuten.
 
Nun fix, de Tellers up den Disk
un leggt ju hen, un schlaupt ju frisk.

 

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Ooo Tannenbaum

Letztes Jahr war ich mit meiner Familie zu Weihnachten bei deutschen Bekannten eingeladen.

Meinen Kindern hat die Weihnachtsfeier sehr gut gefallen. Der Tannenbaum, die Kerzen, die bunten Kugeln, die Strohsterne und die Zwerge mit der kleinen Holzhütte unter dem Baum.

Als wir wieder zu Hause waren, bestanden die Kinder darauf, dass  wir nächstes Jahr auch Weihnachten feiern.

Ich dachte mir, dass die Kinder nichts Unmögliches verlangen. In gewissem Sinne würde ich damit  meinen Teil zur Integration beisteuern, so wie es sich die deutschen Politiker doch wünschen. Außerdem wäre es was völlig Neues für mich.

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„Friedensreiter“

„Friedensreiter“ in Osnabrück

Zum 64. Male nach dem 2. Weltkrieg fand in Osnabrück das „Friedensreiten“ statt.

Es ist ein Fest der Kinder. Sie sind die Hauptakteure und mit Begeisterung dabei. Kinder der 4.Klassen (Grund- und Förderschulen) ritten am 15. Oktober 2015 (der eigentliche Festtag ist der 25.Oktober, wegen der Herbstferien musste er  in diesem Jahre vorverlegt werden) mit ihren Steckenpferden von der Johanniskirche  durch die Altstadt zum Rathaus.

In den Schulen und unter Mithilfe der Eltern hatten die Kinder  Steckenpferde und  Papierhelme gebastelt. Die Papierhelme waren je nach Schule einheitlich bunt, die Pferde unterschiedlich farbig und  sehr  phantasievoll: es gab große und kleine , Rappen, Schimmel, Braune, Gelbe und Phantasiefarbene. Sie hatten große Augen und wilde Mähnen, die manchmal kunstvoll geflochten waren.

In diesem Jahr waren es 1 400 Mädchen und Jungen, die zum Rathaus strömten und das Friedenslied sangen.

„Wir reiten durch die Stadt
und singen für den Frieden“.
 
 

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"Friedensreiter"

„Friedensreiter“  aus dem Mauritius-Kindergarten bei den Senioren im Caritas-Wohnhaus

Anfang November  hatten die Senioren des Caritas-Wohnhauses Besuch, Besuch von „Friedensreitern“. Neun Kinder aus dem Mauritius-Kindergarten waren mit zwei Erzieherinnen gekommen. Der Zug in den großen Aufenthaltsraum, wo die Hausbewohner schon gespannt warteten, wurde von einem Mädchen mit einem Steckenpferd angeführt. Die anderen folgten mit ihren selbst gebastelten Laternen, „ Friedenslichtern“, Geschenke für die Hausbewohner. Auf jeder Laterne war  der Abdruck einer Kinderhand  zu sehen und ein Wort zu lesen. Die Erzieherinnen hatten  den Vier-  bis Fünfjährigen von den „Friedensreitern“  in Osnabrück erzählt, von dem langen schrecklichen Krieg und wie man dann mühsam und lange über den „Frieden“ verhandelte.

„Frieden“, kein einfaches Thema, und schon gar nicht für Vier– bis Fünfjährige. Aber sie streiten ja auch, und manchmal sehr heftig, und wissen  von da aus  auf ihre Art um „Frieden“ und  „Unfrieden“. Die Kinder  hatten  überlegt, was „Frieden“ für sie bedeuten könne. Dabei hatten  sie  Wörter, Begriffe gefunden, die auf den Laternen festgehalten waren. Die Erzieherinnen lasen die  Begriffe vor :

 

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