Aktuelles



Weihnachten 1945

Ulrich Beck

Am 3. Mai 1945 war für mich nach vier Jahren als Soldat beim Bodenpersonal der Luftwaffe der Krieg endlich zu Ende. Ich hatte überlebt.

Noch zweieinhalb lange Jahre, erst in amerikanischer, später in englischer Kriegsgefangenschaft, sollten mir noch bevorstehen. Ich gehörte zu denen, die einen ehemaligen deutschen Fliegerhorst in der Nähe von Hannover für die Bedürfnisse der englischen Royal-Air-Force ausbauen mussten. Den Sommer und Herbst über schliefen wir auf Stroh in Zelten in einem Gefangenenlager außerhalb des englischen Flugplatzes.

Am 24.12. 1945 durften wir unsere Zelte abbrechen und Baracken innerhalb des Flugplatzgeländes beziehen. Endlich nun ein Dach über dem Kopf und ein Bett, eine Stube mit Ofen:

Das erste Weihnachtsgeschenk.
Es sollte aber noch besser kommen.

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Elisabeth „Sissi“ Kaiserin von Österreich - Königin von Ungarn

Ihr Leben war ein Wandel durch Höhen und Tiefen. Auch von Schicksalsschlägen wurde sie nicht verschont.

Geboren wurde Sissi am Weihnachtsabend, dem 24. Dezember 1837 in München. Mit ihren Eltern, dem Herzog Max und der bayerischen Königstochter Ludovika, sowie  mit ihren sieben Geschwistern, führte sie in dem kleinen Schloss Possenhofen am Starnberger See ein unbeschwertes, sorgenfreies Leben. Gleich einem Kind auf dem Lande und nicht einer Prinzessin. Und gerade das liebte sie.

Als ihre Mutter von ihrer Schwester Sophie erfuhr, dass für ihren Neffen, dem jungen österreichischen Kaiser Franz Joseph eine Ehefrau gesucht wurde, kam ihr gleich ihre ältere Tochter Helene in den Sinn. Die Nähe zur österreichischen  Krone war ihr sehr willkommen. Das aus diesem Grund arrangierte Zusammentreffen der Familien in der Sommerresidenz des Kaisers in Bad Ischl nahm für alle, aber besonders für die beiden angereisten Schwestern Helene und Elisabeth, eine unerwartete Wende. Kaiser Franz Joseph war nicht von Helene beeindruckt, sondern verliebte sich auf den ersten Blick in die hübsche 15-jährige Sissi und ihre ungestüme Art.

 

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Fernsehfilm "Terror"

Berta, Otti , Erna ...und der Fernsehfilm 'Terror'

An aktuellen Themen sind Berta, Otti und Erna immer interessiert, gleich, ob es sich um große gesellschaftspolitische Fragen handelt oder ob man im kleinen kommunalen Bereich seines 'Kirchturms' bleibt. So haben sie auch den Fernsehfilm 'Terror' gesehen und das 'Urteil' per Umfrage mitbekommen. „Da wollte ich doch gestern abstimmen, aber ich kam einfach nicht durch.“ Damit stößt Berta das Thema an. Die beiden anderen wissen, was gemeint ist. Der Fall mit dem Piloten, der ein Flugzeug abschießt, das von Terroristen mit 164 Geiseln in ein Stadion mit 7.000 Besuchern gelenkt werden soll. Das Gesetz verbietet einen solchen Abschuss, weil Geiseln dabei sind.

 

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Meran

Meran  …. nennt man diesen Namen, geraten all diejenigen, die diese Stadt   kennen,  ins schwärmen. Ausnahmslos…….

Sie liegt im Herzen von Südtirol eingebettet in kleinere, liebliche Hügellandschaften oder Berge, die die 2000 Meter überschreiten. Schnee in schwindelerregender Höhe, Palmen, Zitronenbäume sowie Wein- und Apfelplantagen in den Niederrungen.

Das hat schon was —— diese Gegensätze. Auch sprachlich gesehen, trifft man immer wieder auf Kontraste. Sprechen die einen ein Fast-Deutsch, man gebraucht allerdings ein klein wenig, um das Südtirolern zu verstehen, ist die andere Hälfte der Meraner italienisch aufgewachsen.

Die Beliebtheit dieser Stadt hat bereits eine lange Tradition. Vor 150 Jahren wandelten die Kurgäste morgens mit ihren Molke-Drinks durch die wunderschönen alten Kuranlagen.

Das milde, mediterrane Klima war in der Vergangenheit ein beliebter Niederlassungsort vieler berühmter Wissenschaftler und Ärzte. Diese schätzen an der Südtiroler Kurstadt vor allem die reine, heilende  Luft.

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Grundsätzlich ... eigentlich …aber

Mein Lieblingsonkel war Onkel Hans. Er war Bauer, besaß bis 1945 einen recht großen Hof in Schlesien. Als Bauer hatte er eine glückliche Hand, war offen für Neues, ob es sich um Maschinen oder die Art des Anbaus handelte. Sein Hof war schuldenfrei, er machte Gewinn. Onkel Hans hatte einen Wunsch, einen großen, einen, den er sich durchaus erfüllen konnte.

Ein Auto!

Eigentlich stand dem Kauf eines Autos nichts entgegen. Wenn da nicht sein Vater, mein Großvater, gewesen wäre. Er, verwitwet, lebte in seinem kleinen Haus, versorgte sich morgens und abends selbst, machte sich tagsüber auf dem Hof des Sohnes nützlich. Er war ein Mann, der sich aus kleinen Verhältnissen hochgearbeitet hatte. Ein Mann, der wußte, dass man eine Mark nur einmal ausgeben konnte. Und wenn man sie ausgab, dann für Wichtiges, Nützliches, nicht für Unnützes, nicht für Luxus. Und ein Auto war Luxus.

 

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Mittwochs draußen!

Wieder einmal Markttag. Otti, Berta und Erna hatten sich länger nicht gesehen.
 
„Habt ihr überhaupt mitbekommen, dass wir hier in Ibbenbüren Mittwochs abends einen Kultursommer haben?“ fragt Otti. „Ja“, sagen Erna und Berta einheitlich, „aber wir haben es nicht wahrgenommen. Weißt du etwas mehr darüber, Otti?“ will Erna wissen.
„Ja, es gab insgesamt sieben Veranstaltungen von Juli bis August, ich habe zwei gesehen,“ erwidert Otti. Neugierig geworden, wollen Erna und Berta doch mehr darüber erfahren.

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Burka und ….

„Puh, heute wird es aber wieder heiß“, so Otti, eine von den Dreien aus der Bachstraße. Berta, Otti und Erna treffen sich wie so oft auf dem Wochenmarkt.

„Vorgestern 18 Grad, heute 34. Das halte einer aus!“ stimmt ihr Berta zu. „Und wenn ich mir vorstelle, ich müsste Kopftuch, langes Gewand oder gar Burka tragen, noch dazu alles in Schwarz! Nein! Nein!“

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Katholikentag in Leipzig

„Seht, da ist der Mensch.....!“  Unter diesem Motto fand der 100. Katholikentag in Leipzig statt.  Auch Norbert Tenberg war mit dabei und berichtet für das Online- Magazin „g-bunt. „Ich bin mit viel Neugier hingefahren und mit ganz vielen Eindrücken wieder zurückgekehrt.“ Wolfgang Wiggers, neuer Leiter der Familienbildungsstätte Ibbenbüren organisierte die Fahrt. So ging es mit dem Bus, in dem sich Teilnehmer aus Ibbenbüren, Emsdetten, Ochtrup und Saerbeck befanden in Richtung Leipzig. Nachdem am Nachmittag die Quartiere bezogen wurden, begann ab 18 Uhr die Eröffnung des 100. Katholikentages. Die Begrüßung wurde von Bundespräsident Joachim Gauck, Thomas Sternberg, Stanilav Tillichs (Ministerpräsident Sachsen) sowie Burkhard Jung (Oberbürgermeister Leipzig) durchgeführt. Zudem lief eine Videobotschaft von Papst Franziskus I. Anschließend fand auf mehreren Plätzen der Abend der Begegnung statt.

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