Aktuelles



Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Becker 8.2.1876 – 20.11.1907

Als Paula Becker am 8. Februar 1876 in Dresden-Friedrichstadt geboren wurde, war sie das dritte von insgesamt sieben Kindern. Da sie in einer weltoffenen und gebildeten  Familie aufwuchs, spielte Kunst in jeglicher Form eine große Rolle bei der Erziehung der Kinder. Aus beruflichen Gründen zog der Vater mit seiner Familie 1888 in die Hansestadt Bremen. Dort bekam Paula ihr erstes kleines Atelier, da für sie schon frühzeitig feststand, dass sie Malerin werden wollte. Ihren ersten Zeichenunterricht erhielt sie im Jahr 1892 während eines Aufenthaltes bei einer Schwester ihres Vaters in England.

Während der Ausbildung zur Lehrerin, die sie auf Drängen ihres Vaters begonnen hatte, nahm sie gleichzeitig private Zeichenstunden bei dem Maler Bernhard Wiegandt. Es war die Zeit, in der viele ihrer Porträts entstanden.

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Fastentücher

Geschichte und Geschichten

Seit Aschermittwoch 2016 hängt in der Mettinger Kirche St. Agatha ein Fastentuch; ein Fastentuch, das sich an die mittelalterlichen Fastentücher anlehnt. Also keines von den Bildern, wie Misereor sie alle zwei Jahre herausgibt. Fastentücher, auch Hungertücher, Palmtücher oder auf Westfälisch liebevoll „Schmachtlappen“ genannt, waren im Mittelalter sehr verbreitet.

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August Brunne

Ein vergessener Chronist der Ibbenbürener Ortsgeschichte

Die Dörenther Schriftstellerin Liesel Albers hat sich intensiv mit ihrem Großonkel August Brunne befasst und über ihn ein Buch im Eigenverlag herausgegeben. August Brunne beschäftigte sich intensiv mit Themen aus der hiesigen Heimatgeschichte und dem Brauchtum. Seine Veröffentlichungen sind zahlreich und wertvoll, jedoch meist vergessen. Der Grund dürfte sein, dass seine Artikel nie in einem Buch zusammengefasst wurden, sondern meist in der Heimatbeilage der Zeitung erschienen, die von kaum jemand aufgehoben wurde. Seine Themenvielfalt ist groß, genannt sei hier nur der Bergbau, das Brauchtum, die heimischen Rohstoffe, die Natur, das bäuerliche Leben, Urkundendeutung und Ahnenforschung. Der Blick geht weit zurück, denn viele seiner Geschichten schildern den Alltag um die Jahrhundertwende. Viele Geschichten über Ibbenbürens Zeit um die Jahrhundertwende sind ausschließlich bei August Brunne zu finden und nicht in den bekannten Büchern zur Ortsgeschichte.

 

 

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Die Geschichte von Schulzen Teich

Schulzen Teich kennt jeder, der auf dem Dickenberg aufgewachsen ist. Hier lernten die Kinder das Schwimmen, hier liefen sie im Winter Schlittschuh. Der Teich war praktisch die Badeanstalt der Dickenberger und alle erinnern sich gern an ihre Jugendzeit und ihre Erlebnisse am Schwimmbad. Der Teich liegt etwas versteckt hinter der ehemaligen Ziegelei Habbes, dem heutigen Betrieb Woitzel nördlich der Sonnenscheinsiedlung. Doch fragt mandie Einheimischen, wer denn nun dieser Herr Schulze war, zucken alle mit den Achseln.
Ein älterer Bewohner des Dickenbergs gab mir einen wertvollen Hinweis: „Fragen Sie doch mal die Tochter des ehemaligen Ziegelmeisters Sölter, die kann sicher etwas dazu sagen“. Der Großvater von Frau Sölter, der Ziegler Heinrich Schulze, kam aus Pottenhausen im Lipperland. Er war auf der Ziegelei Habbes als Platzmeister beschäftigt und er kümmerte sich auch im Winter um die Ziegelei.

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Der Clown

Dieser Clown , eine Skulptur aus Bronze, steht im Mariengarten in Emsdetten, in dem kleinen Park hinter dem Marienhospital.

Josef KrautwaldGeschaffen hat ihn der Künstler Josef Krautwald.

Josef Krautwald (1914–2003) war Steinmetz und Bildhauer. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam er von Schlesien nach Rheine, wo er bis ins hohe Alter hinein in seinem Atelier arbeitete. In vielen Kirchen des Münsterlandes sind sakrale Werke von ihm zu finden. Es gibt allein dreihundert Kreuzwegdarstellungen. Dazu gehören die Kreuzwegbilder an der Kirche von Gravenhorst. Auch eine Gedenkstele in Telgte, die Glatzer Madonna, stammt von ihm. Sie erinnert an die Opfer von Krieg und Vertreibung.

 

 

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Regine Hildebrandt

Regine Hildebrandt

Die „Mutter Courage des Ostens“ wie man sie auch später wertschätzend nannte, wurde am 26. April 1941 als Regine Radischewski in Berlin-Mitte geboren.

Nach ihrem Schulabschluss und dem Abitur studierte sie 1959 Biologie an der Berliner Humboldt-Universität. 1968 folgte ihre Promotion. Sie arbeitete bis 1990, erst als stellvertretende Leiterin in der Pharmakologischen Abteilung im Großbetrieb VEB Berlin-Chemie, später in der Zentralstelle für Diabetes und Stoffwechselkrankheiten.

Nach ihrer Heirat 1966 mit Jörg Hildebrandt wurde 1969 das erste von ihren drei Kindern geboren. Als „Säulen ihres Lebens“ bezeichnete sie einmal „Beruf, Familie, Freunde und die Berliner Domkantorei, in der sie von 1961 bis 2001 als Chorsängerin agierte.

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Damals: Ein Neujahrsmorgen mit Problemen

Die Geschichte hat sich wirklich zugetragen. Jedenfalls wurde sie immer mal wieder so erzählt. Das Ereignis liegt lange zurück. Es war vor dem Ersten Weltkrieg, um die Jahrhundertwende. Eine Zeit, die die „gute, alte Zeit“ genannt wird. Vermutlich war sie es ebenso wenig wie jede andere Zeit. Es war in einer kleinen Stadt in Niederschlesien. Man kannte sich, man lebte zusammen, man arbeitete zusammen, man feierte zusammen. Feste Verbindungen gaben Halt, das galt sowohl für den Schützen- und Heimatverein, als auch für das Kaffeekränzchen der Damen und den Stammtisch der Herren.

 

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Das Traumhaus

Hans Meyer vom Hof Meyer-Börgelmann verliebte sich bei einem Urlaub kurz nach dem zweiten Weltkrieg in eine hübsche Badenerin aus dem Schwarzwald. Sie wohnte in Bad Säckingen an der Schweizer Grenze. Mitten durch das Städtchen floss der junge Rhein, die Landschaft war traumhaft schön. Bald musste er wieder nach Ibbenbüren zurück, seine Traumfrau zog mit ihm und kurz darauf heirateten beide. Zunächst lebten sie auf dem elterlichen Hof Meyer-Börgelmann, doch sie wünschten sich ein eigenes kleines Haus. Josef  Meyer, der  den Hof bewirtschaftete, schenkte seinem Bruder ein passendes Grundstück am Püsselbürener Damm. Nun wurde geplant und entworfen.

 

 

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