Aktuelles



Die Alte Honigfabrik

- Friedrich Wolffs Dampfmühle -

Auch dieses Mal blicken wir weit zurück in die Vergangenheit Ibbenbürens. Die Alte Honigfabrik, wie sie heute genannt wird und ihre Vergangenheit,  haben Werner Suer und Karl-Heinz Mönninghoff für  Generation Bunt einmal unter die Lupe genommen.

 

 

 

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Katharina von Bora die „Lutherin“

Bild von Lukas Cranach dem Älteren, 1528, in der Lutherhalle in Wittenberg

Sie war die starke Frau an der Seite des Reformators Martin Luther zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Durch ihn konnte sie ein, für dieses Zeitalter, ungewöhnlich selbstbestimmtes Leben führen.

Geboren wurde Katharina von Bora am 29. Januar 1499 in Lippendorf in der Nähe von Leipzig. Ihre Familie gehörte zwar einem sächsischen Adelsgeschlecht an, war aber völlig mittellos. Von ihrem inzwischen verwitweten Vater wurde sie schon früh in einem Kloster in Brehna untergebracht, somit war ihre Versorgung und Erziehung gewährleistet. Für diese Zeit nichts Ungewöhnliches. Mit zehn Jahren kam sie dann in das Kloster Marienthron in Nimbschen. Der Besuch der dortigen Klosterschule bedeutete für Mädchen ein besonderes Privileg.

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"Vorher wird geübt“

„Ibb on Ice“ seit 2004 eine feste Institution in Ibbenbüren und mittlerweile weit über die Grenzen der Stadt und des Tecklenburger Landes bekannt. Der Umzug vom Neumarkt zum Rathausplatz im Jahr 2011 hat diesem Spektakel nicht geschadet. Weiterhin verbinden viele Attraktionen jung und alt mit diesem Event. Insbesondere das Eisstockschießen ist derart beliebt, dass im Laufe der Jahre die Anmeldungen weit über die Kapazitäten des Wettstreits hinausgingen.

Diese Sportart wurde erstmals aus Skandinavien im 13.Jahrhundert belegt, aus dem Alpenraum und Holland erst im16. Jahrhundert. Der Eisstock bestand aus einem Holzstamm mit einem Eisenring versehen, um eine optimale radiale Gewichtsverteilung zu bekommen. Der Boden wurde mit Wachs gleitfähig gemacht. Für Familien, Nachbarn und auch Dorfgemeinschaften war es anfänglich der einzige gemeinsame Freizeitausgleich im Winter.

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Die Entwicklung der Gewerkschaften

Eine Gewerkschaft ist eine Vereinigung von Arbeitnehmern zur Vertretung der gemeinschaftlichen wirtschaftlichen und sozialen Interessen. Diese kann auch als Kontrollorgan der Arbeitgeber gesehen werden.

Eine Mitgliedschaft ist freiwillig und als Mitglied zahlt man 1 Prozent vom Bruttolohn. Durch eine Gewerkschaft kann auf die Arbeitgeber mehr Druck ausgeübt werden als wenn der Einzelne es macht. So können Gewerkschaften Tariflöhne verhandeln und auch sonst Einfluss auf sonstige Arbeitbedingungen wie Arbeitszeiten, Zulagen etc. nehmen.

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Weihnachten in Russland

Einführung

Das Weihnachtfest steht vor der Tür. In ein paar Wochen dürfen wir auch schon ein Neues 2017 Jahr willkommen heißen. Und wie jedes Jahr wird in den Medien über die Sitten und Bräuche in anderen Ländern berichtet. Mal kurz, mal lang. So bin ich mir sicher, dass auch an mich die Frage  wieder gestellt wird, warum  wir in Russland   Weihnachten im Januar feiern und was die Feierlichkeiten um Silvester an sich haben. Seit 25 Jahren, die ich in Deutschland lebe, versuche ich, nicht an dieser Frage zu verzweifeln und  stets zu vermitteln, dass die Zeit ab dem 20. Dezember bis zum 14. Januar auch in Russland die besinnliche  und schönste Zeit des Jahres ist und bleibt…

 

Warum kommt Weihnachten nach Silvester in Russland?

Die russisch-orthodoxe Kirche legt Feiertage nach dem alten julianischen Kalender fest. Andere Kirchen haben neuere Kalender übernommen. So nutzen die römisch-katholische und die evangelische Kirche den vom Papst Gregor XIII. im Jahr 1582 eingeführten gregorianischen Kalender. Die Differenz zwischen dem alten julianischen und den neuen Kalendern beträgt derzeit 13 Tage. Deswegen feiert man Weihnachten in Russland nicht am 25. Dezember, sondern am 7. Januar (13 Tage später). 31 Dezember nach dem Julianischen Kalender ist genau der 13. Januar und so entstand "das alte Neue Jahr". Vor 1918 haben auch die Russen Weihnachten vor Silvester gefeiert. Nach der Oktoberrevolution 1917 durfte man Weihnachten, wie viele andere religiöse Feste, nicht mehr feiern. Viele Bräuche und Symbole wurden einfach zum Neujahresfest übernommen.

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Die Pflegeversicherung

Die Pflegeversicherung gehört zu den fünf Säulen des deutschen Sozialversicherungssystems. Seit ihrem In-Kraft-Treten  im Jahre 1995 hat sich einiges im Pflegesektor bewegt. Die Leistungen der Pflegeversicherung wurden allerdings nie zuvor in einem solchen Umfang – wie aktuell der Fall - reformiert. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre hat sich gezeigt, dass zum Beispiel die Berechnung der Pflegezeit in Minuten nicht praxistauglich ist.

Ebenso waren die Leistungsansprüche der Pflegebedürftigen für eine möglichst individuell gestaltete Versorgung nicht flexibel genug. Das soll zukünftig anders werden.  In Zukunft kann die Vielzahl der rund 2,7 Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland auf bessere Leistungen der Pflegeversicherung zurückgreifen. Dazu kommen jene Pflegebedürftige, die erst durch die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs leistungsberechtigt sind. Das bedeutet allerdings auch, dass horrende Mehrausgaben auf die Pflegekasse zukommen. Hier ist - um die Rechte der Pflegebedürftigen zu stärken und die Sicherstellung einer würdevollen Pflege zu gewährleisten - jeder einzelne Bürger gefragt.

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Weihnachten 1945

Ulrich Beck

Am 3. Mai 1945 war für mich nach vier Jahren als Soldat beim Bodenpersonal der Luftwaffe der Krieg endlich zu Ende. Ich hatte überlebt.

Noch zweieinhalb lange Jahre, erst in amerikanischer, später in englischer Kriegsgefangenschaft, sollten mir noch bevorstehen. Ich gehörte zu denen, die einen ehemaligen deutschen Fliegerhorst in der Nähe von Hannover für die Bedürfnisse der englischen Royal-Air-Force ausbauen mussten. Den Sommer und Herbst über schliefen wir auf Stroh in Zelten in einem Gefangenenlager außerhalb des englischen Flugplatzes.

Am 24.12. 1945 durften wir unsere Zelte abbrechen und Baracken innerhalb des Flugplatzgeländes beziehen. Endlich nun ein Dach über dem Kopf und ein Bett, eine Stube mit Ofen:

Das erste Weihnachtsgeschenk.
Es sollte aber noch besser kommen.

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Elisabeth „Sissi“ Kaiserin von Österreich - Königin von Ungarn

Ihr Leben war ein Wandel durch Höhen und Tiefen. Auch von Schicksalsschlägen wurde sie nicht verschont.

Geboren wurde Sissi am Weihnachtsabend, dem 24. Dezember 1837 in München. Mit ihren Eltern, dem Herzog Max und der bayerischen Königstochter Ludovika, sowie  mit ihren sieben Geschwistern, führte sie in dem kleinen Schloss Possenhofen am Starnberger See ein unbeschwertes, sorgenfreies Leben. Gleich einem Kind auf dem Lande und nicht einer Prinzessin. Und gerade das liebte sie.

Als ihre Mutter von ihrer Schwester Sophie erfuhr, dass für ihren Neffen, dem jungen österreichischen Kaiser Franz Joseph eine Ehefrau gesucht wurde, kam ihr gleich ihre ältere Tochter Helene in den Sinn. Die Nähe zur österreichischen  Krone war ihr sehr willkommen. Das aus diesem Grund arrangierte Zusammentreffen der Familien in der Sommerresidenz des Kaisers in Bad Ischl nahm für alle, aber besonders für die beiden angereisten Schwestern Helene und Elisabeth, eine unerwartete Wende. Kaiser Franz Joseph war nicht von Helene beeindruckt, sondern verliebte sich auf den ersten Blick in die hübsche 15-jährige Sissi und ihre ungestüme Art.

 

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