Aktuelles



Die Drei von der Bachstraße

Die Drei von der Bachstraße

„Wollen wir zu Henning Scherfs Lesung in die Stadtbücherei gehen?“ fragt Erna, als sie an diesem Morgen zur Bachstraße kommt „es ist bestimmt interessant, wenn er von seinen Erfahrungen aus der Senioren- WG berichtet oder vorliest.“
„Wenn du meinst“, sagt Bertha, „aber für mich wäre das nichts.“
„Typisch Bertha, gleich ein Vorurteil zur Hand ohne die Fakten zu kennen. Warum willst du denn überhaupt dorthin gehen?“ Otti schüttelt ein wenig vorwurfsvoll den Kopf.
„Das ist kein Vorurteil sondern eine Tatsache“, sagt Bertha bestimmt, „mit Menschen wie dir, die alles besser wissen, könnte ich eben nicht zusammen leben, das ist einfach so.“

 

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Marie- Geschichte

Marie- Geschichte

Als Marie 2001 von Bielefeld nach Ibbenbüren zog, glaubte sie, ihre letzte Wohnstation erreicht zu haben. Damals war sie 62 Jahre alt und fühlte sich stark und pudelwohl. Jede Woche bearbeitete sie ihren kleinen Garten, putzte das Haus von oben bis unten und ging auch bald diversen aushäusigen Beschäftigungen nach. Von Theater-über Schreibgruppe bis hin zu Kinder- Schreib- und Theater- Gruppen war sie ständig unterwegs und nichts schien ihr zu viel.

 

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Alt und Jung

Ibbenbüren. „Bis 60 zählen“ fiel den kleinen Forschern der Kitas aus Ibbenbüren beim „Tag der kleinen Forscher“ noch schwer. Denn beim Thema „Zeit“ des bundesdeutschen Forschertages mussten sie mehr als einmal die Minute auszählen. Die drei – bis sechsjährigen aus den verschiedenen Kitas waren der Einladung des Netzwerks Familienzentrum „Sonnenblume“ in der Trägerschaft der Begegnungsstätte für Ausländer und Deutsche gefolgt. Der Tag fand im Altenwohnheim der Caritas statt, denn Zeit war das beherrschende Thema. Die Kinder wurden von den alten Menschen freundlich aufgenommen. Mancher Seitenblick auf die Senioren machte für die Kinder erlebbar, dass diese Menschen schon lange Zeit auf der Erde leben.

 

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Tag der kleinen Forscher

Tag der kleinen Forscher

Ibbenbüren. Schon der Meisterphilosoph Immanuel Kant wies darauf hin, den Mut zu haben, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen. Kant sagte, dass nicht sowohl die Weisheitslehre als viel-mehr das Streben zu ihr zum Grunde der Wissenschaft liegt, von der man oft und mit Recht sagt: Weise zu sein ist besser als alles Wissen.

Doch um weise werden zu können, muss man zunächst eine Wissensbasis haben. Das klingt kompliziert – ist es aber nicht. Kinder wollen die Welt entdecken und begreifen. Die Erzieherinnen und Erzieher in den Kitas helfen ihnen dabei. Sie bilden sich regelmäßig in Workshops der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" weiter, um die Kinder beim Erforschen naturwissenschaftlicher Phänomene sowie technischer und mathematischer Fragen im Alltag zu fördern.

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„Omapa – Wunschgroßeltern"

Projekt „Omapa – Wunschgroßeltern, die leihʼ ich mir“
Rückblick, Einblick und Ausblick

„Omapa“ ist ein Produkt der heutigen Gesellschaft, in der Familien und Alleinerziehende nicht selten auf die wichtigen Stützpfeiler Großeltern verzichten müssen. Ursächlich hierfür ist in vielen Fällen eine zu große räumliche Distanz, welche die Einbindung der Großeltern ins familiäre Geschehen erschwert. Warum also nicht interessierte und engagierte Seniorinnen, Senioren sowie betroffene Familien in einem ehrenamtlichen Wunschgroßeltern-Projekt vor Ort zusammenführen?

 

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Hoffschulten Welleken, Thema Steinbruch

hoffschulten welleken, thema steinbruch

Bis 1930 lagerte auf dem „Welleken“ Schwarzpulver für die Steinbrüche von Ibbenbüren

Ibbenbüren. Das zum Sprengen in den zahlreichen Ibbenbürener Steinbrüchen verwendete Schwarzpulver wurde von den Kaufleuten Rohmann und Hoffschulte in Ibbenbüren angeliefert.

Beide Lieferanten bewahrten das Pulver in eigens dafür vorgesehenen, abgelegenen Häuschen auf. Mit dem Transport und der Aufbewahrung von Sprengstoffen verfuhr man damals schon äußerst vorsichtig. Der von Pferden gezogene Pulverwagen, der von Köln kam und acht Tage unterwegs war, zeigte rechts eine schwarze und links eine rote Fahne. Durch geschlossene Ortschaften fuhr das Fuhrwerk nur unter polizeilicher Begleitung.

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Alter? Kein Abstellgleis!

Zum Buch von Henning Scherf: Grau ist bunt - Was im Alter möglich ist

Verschmitzt lächelt er vom Deckblatt seines Buches , als wollte er sagen: Ja, auch wenn es ein bisschen verrückt klingt, es stimmt, grau ist bunt!
Henning Scherf , ehemaliger Bürgermeister der Hansestadt Bremen, langjähriger Politiker (SPD). Über Jahrzehnte aktiv in Gremien, die sich mit sozialen, entwicklungspolitischen, kirchlichen Fragen beschäftigen, mit Problemen junger und alter Menschen .
Und gerade hier werden die Probleme nicht weniger. Die Alterspyramide steht Kopf. Medien zeichnen ein düsteres, bedrohliches Bild. Ausgesprochen oder nicht, scheint es nur eine Frage zu geben, die der Kosten, der Bezahlbarkeit einer ständig älter werdenden Generation. Das weiß Henning Scherf, er kennt die Realität, nimmt sie aber nicht als unabwendbares Schicksal hin.

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