Aktuelles



Schloss Bückeburg

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Wer kennt es nicht das  „Schloss Bückeburg“.  Es ist ein Kleinod von besonderer Schönheit und Stammsitz des Hauses Schaumburg-Lippe, des bis 1918 regierenden Fürstenhauses des Landes Schaumburg-Lippe. Urkundlich erwähnt wurde die Gründung der Bückeburg erstmals im Jahre 1304, als  Graf Adolf VI. von Schauen und Holzstein-Pinneberg die Wasserburg Bückeburg erbauen ließ, um von hier aus die wichtige Handelsstraße Hellweg zu überwachen.

Anfangs bestand die Anlage lediglich aus einem Wehrturm und Wirtschaftsgebäuden, aber in nur vier Jahren wurde die ursprüngliche Wasserburg von Otto V in eine repräsentative, vierflügelige Schlossanlage im Stil

                                                       der Weserrenaissance umgestaltet.

 

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Wer sind sie: Heute Liesel Albers

Ibbenbüren. Sie ist  zierlich, extravagant gekleidet - hat eine akzentuierte, leise Stimme.  Ihre  Augen sind  hell,  aufmerksam,  wach,  voller Neugier  - sie lachen dem Leben  entgegen.

„Das hab ich aus Brasilien mitgebracht“, schmunzelt Liesel Albers und meint   wohl ihre positive Einstellung  und ihre unkomplizierte, fröhliche Art.

Das, gepaart mit Fantasie, ergibt eine schier unerschöpfliche Kreativität.

Liesel Albers konnte diese schon als Erzieherin im Kindergarten anwenden. Doch ausleben, ja,  das kann sie ihre schöpferische Kraft erst nach ihrer Pensionierung.

Doch, erst einmal zu den Anfängen.

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Marie:„Deutsche Kartoffel“

Marie, eine gute Freundin und ein Bekannter hatten einen Termin im Caritasheim. Das Gespräch verlief angenehm und heiter, und so war auch die Stimmung der Drei, als sie das Heim verließen. Draußen schönster Sonnenschein, der machte noch fröhlicher und so kamen sie zu dem Trainingsplatz am alten Friedhof.

Ein einzelner Mann trainierte an den Geräten und forderte Marie und ihre Begleitung zum Mitmachen auf. Gesagt getan, Marie gedachte ihrer verlorenen Taille und versuchte sich auf einem Skischwungtrainer, oder so ähnlich. Die Freundin  nahm ein Gerät zum Laufen, der männliche Begleiter fotografierte, und der türkischstämmige Mann gab seine Kommentare dazu ab.

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Der Mord an Maria Wientjes in Ibbenbüren im Jahre 1902

1000 Mark Belohnung war eine sehr hohe Summe

Über  hundert Jahre sind seit dem Mord an  Maria Wientjes aus Ibbenbüren vergangen. Ein   Grund für Generation BUNT und Werner Suer, noch einmal in altem Archivmaterial zu stöbern und von der grausamen Tat zu berichten. Der Autor Udo Bürger, der bereits einige Bücher über Kriminalfälle vor 1918 geschrieben hat, bestätigte, dass das hier vorliegende Material mit Namen veröffentlicht werden darf. Es fällt 60 Jahre nach dem Tod nicht mehr unter den Datenschutz.

Ein Verbrecher treibt um die Jahrhundertwende hier in Ibbenbüren sein Unwesen: Im Dörenther Berg - von Dörenthe kommend Richtung Riesenbeck, [auf der linken Seite des Hermannsweges - erinnert noch heute ein Gedenkstein an ein schweres Verbrechen, das sich dort an gleicher Stelle im Jahre 1902 ereignete und damals die Bewohner des Tecklenburger Landes in Schrecken versetzt hatte

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Paradies ohne Plastik

Mitten im Müll."Bolivien, Santa Cruz. Auf einer Reise mit Journalisten bin ich mit Pfarrer Jésus in seiner Mega-Pfarrei im Stadtviertel Plan 3000 unterwegs. Die Menschen, die hier leben, haben von allem zu wenig. Nur Müll gibt es mehr als genug. Als wir an der Kirche Halt machen, weht eine zerfledderte Plastiktüte über den Hof. Sie verfängt sich in einem Stacheldrahtzaun und flattert dort neben unzähligen anderen Fetzen im Wind

Zwei Tage später, hoch in den Anden. Wir besuchen den Bauern Andrés, der das karge Bergland bewässert und mit Methoden der biologischen Landwirtschaft urbar macht. Eine mühsame Arbeit. Der 40-jährige erntet blaue Kartoffeln, Mais und Quinoa. Er behandelt sein Stück Land wie den Garten Eden. Zwei gegensätzliche Eindrücke einer Reise, die mich nicht mehr loslassen"

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„Geschichte eines ungestümen Herzens“,

„Geschichte eines ungestümen Herzens“,  so der Titel des Gastspiels des „Lauschsalons“. In Ibbenbüren war es die erste von acht Veranstaltungen im Rahmen des  Internationalen Frauentages, der am 8. März begangen wurde.

Die Vorstellung war nicht gut besucht - leider.  Zwanzig bis fünfundzwanzig Besucher. Zwei, drei Reihen im neuen Musiksaal des Kulturhauses an der Oststraße, und auch die nur in der Mitte besetzt. Die Veranstaltung  hätte mehr  Zuspruch verdient .

Andererseits kam die Gruppe der Hörer, gerade weil sie so klein war,in den Genuss eines sie besonders ansprechenden Vortrags.  Die Zuhörer saßen direkt vor den beiden Künstlerinnen. Sie erlebten unmittelbar deren Mimik und Gestik,  Blicke  der Verständigung zwischen ihnen, Blicke  ins Publikum.  Fast hautnah waren die Hörer  in das  Zusammenspiel von Sprache und Musik einbezogen.  Es war wie ein Abend der familiären Hausmusik.

 

 

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8. März: Internationaler Frauentag / Weltfrauentag

Klara Zetkin

Seit über 100 Jahren soll mit diesem Tag auf die Forderung der Frauen nach Gleich-berechtigung und die immer noch herrschende Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam gemacht werden.
Die deutsche Sozialistin „Clara Zetkin“ plädierte auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz 1910 in Kopenhagen dafür, einen internationalen Frauentag einzuführen. Dem wurde einstimmig zugestimmt, ohne dafür ein festes Datum festzulegen. Ihre Forderung hieß: „Keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte“.

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Die Moorleiche aus dem Emsdettener Venn

Apotheker Gefäß 18.Jahrh. (Andreas Franzkowiak)

Aber wo ist diese Moorleiche nun geblieben? Auch dazu finden wir in den Quellen eine Erklärung, die Brock als den „ökonomischen Nutzen“ bezeichnet.

Zur Zeit ihrer Entdeckung bestand keinerlei wissenschaftliches Interesse an Moorleichen. Aber schon seit dem frühen Mittelalter und auch noch weit darüber hinaus galten Stoffe, die man zur Konservierung ägyptischer Mumien verwandt hatte, als lebensverlängernd.

So wurde das dafür benutzte Erdpech, eine Art natürlich austretenden Erdöls, zu Pulver zermahlen und als das Medikament „Mumia“ in Apotheken verkauft. Um mehr des begehrten und wertvollen Materials zu gewinnen, wurde schließlich die gesamte Mumie im Mörser zerstoßen.

 

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