Aktuelles



Mata Hari

Am 7. August 1876 begann der sowohl ungewöhnliche, als auch spektakuläre  Lebensweg der Tänzerin mit dem Künstlernamen “Mata Hari“.  Sie wurde als Margaretha Geertruida Zelle in Leeuwarden in den Niederlanden geboren. Ihre Eltern, Adam und Antje Zelle, bekamen noch drei jüngere Söhne, darunter  Zwillinge.

Die erfolgreichen Geschäfte des Vaters ermöglichten der Familie in einem alten Patrizierhaus, das damals größte Haus am Platz, zu leben. Durch verlustreiche Spekulationen kam es Anfang 1889 zum finanziellen Ruin, der den Umzug in eine bescheidenere Wohnung  und das Ende von Luxus und Ansehen  zur Folge hatte.

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Der Junge im gestreiften Pyjama

Der Titel spricht von einem Jungen, eigentlich sind es aber  zwei. Beide am gleichen Tag, beide im gleichen Jahr geboren, am 15. April 1934, Bruno aus Berlin, Schmuel aus Polen.

Neun Jahre sind sie , als sie sich treffen, unter ungewöhnlichen Umständen.

Bruno, Sohn des Kommandanten von „Aus-Wisch“, streift am Zaun des Konzentrationslagers  entlang, allein. Er vermisst die Freunde aus Berlin, hier hat er keine Freunde gefunden, wie auch?

So spielt er  das Spiel, das die Eltern ihm  verboten haben: Durch die Gegend zu streifen, zu forschen, etwas Neues zu entdecken.

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Fußballland Brasilien - Was ist da los? - eine Einschätzung

 

Die Nachrichten aus den großen Städten Brasiliens wie Rio de Janeiro oder Fortaleza sind schon bedrohlich. Jugendliche, besonders aus den Armenvierteln, rotten sich zusammen, demonstrieren und geraten in Auseinandersetzungen mit den Ordnungskräften. Gummigeschosse, Brandsätze, Schlägereien und Steinwürfe in den Straßen der Städte.  Die Jugend Brasiliens macht mobil.

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Wenn das Altwerden zur Last wird

Alle zwei Stunden nimmt sich ein Mensch über 60 Jahren das Leben. Vorausgegangen ist fast immer ein Verlust für den Menschen: Verlust der Gesundheit, Verlust eines lieben Menschen, Verlust der Selbstständigkeit.  Eine erschreckende Zahl, die das statistische  Bundesamt ins Gedächtnis ruft. Die Sterberate durch Suizid ist zwar im Laufe der letzten zehn Jahre leicht gesunken, aber immer noch erschreckend hoch…. Alle zwei Stunden!...

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Barockes Mahl in Rheine

Rheine. Es war ein Fest für die Sinne, als  am vergangenen Wochenende der Morriensaal des Falkenhofes in Rheine seine schweren Türen zum ersten Barocken Mahl öffnete.  Augen, Ohren und auch der Gaumen wurden entführt – ja, in die Zeit vor etwa 400 Jahren.

Im Rahmen der derzeitigen Ausstellung „Das Erbe der Morriens – Einblicke in das Leben einer westfälischen Adelsfamilie“ finden insgesamt neun dieser Festmahle bis Oktober 2014 statt.

 

 

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Der Uhlenbaum in Recke-Langenacker

Ob alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für Naturschutz Tecklenburger Land (ANTL) wohl  wissen, dass  das Vereinsemblem,die „ANTL-Eiche“, tatsächlich existiert?

1975 wurde sie fotografiert und als Symbol  zähen Lebenswillens von den Gründern der ANTL als ihr Zeichen gewählt. Noch immer steht sie am schmucken Fachwerkhaus der Familie Strootmann  im Recker Ortsteil Langenacker  an der Neuenkirchener Straße.

 

 

 

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Ostergarten

Die Schriftlesungen in den vorösterlichen Gottesdiensten sind lang, besonders am Karfreitag, lang und schwer.

Die Geschehnisse der  letzten Tage im Leben  von Christus, seine Worte, das Verhalten der Menschen, die so schnell vom „Hosianna“ zum „Ans Kreuz mit ihm“ wechseln, die gesellschaftlichen Strukturen im damaligen Palästina, das alles in der komprimierten Sprache der Bibel - wahrlich  schwere Kost.

Und wenn man dann noch an Jugendliche und sogar Kinder denkt.......? Da kann  der „Ostergarten“ helfen.

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Goldene Zeiten

In dieser Kolumne soll an  wunderbare, längst vergangene Jahre erinnert, Kultgegenstände entstaubt und technischen Raritäten neuer Glanz gegeben werden. Was war noch einmal ein Petticoat, wo ist der Kamelhocker geblieben oder was wurde aus dem Nierentischchen.....Nur einige Dinge denen Alex Wagner in unserer neuen Reihe auf die Schliche zu kommen versucht.

Heute:

Mein Audi – Ein Oldtimer aus den 60er Jahren

 

„Eine Bekannte nannte ihren Fiat immer „Fridolin“. Was ich für eine charmante Eigenart einer Freundin hielt, war in den 1950er und 1960er Jahren für viele Autobesitzer meist üblich. Da hieß der Kadett schon mal „Hansi“ oder der Käfer des Nachbarn „Christoph“ - nach dem katholischen Schutzpatron “Christopherus”.

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