Aktuelles



Corona !

Die Redaktionssitzungen "GENERATION BUNT" können aufgrund der Corona Pandemie bis auf Weiteres nicht stattfinden.

Aus diesem Grund werden zur Zeit keine neuen Beiträge erstellt. Wir hoffen, dass wir in absehbarer Zeit unsere Arbeit wieder aufnehmen können.



Besuch einer Tagespflegeeinrichtung für Senioren, im Alter selbstbestimmt leben.

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Der demografische Wandel zeigt nun einmal immer mehr die Tendenz zum hohen Alter. Oft treten dann Gebrechen in unterschiedlichsten Formen auf. Solange bei den Seniorinnen und Senioren die Gesundheit noch mitspielt, eine Partnerschaft der gegenseitigen Hilfe bei Pflege besteht, kann der Alltag selbstbestimmt gemeistert werden. Doch was ist, wenn Überforderung des Partners, der Familie oder Einsamkeit  bei allein lebenden Senioren auftritt?

Redaktionsmitglieder von “Generation BUNT“ wollten es wissen und haben sich mit dem Thema: „In Würde und selbstbestimmt alt werden  in Ibbenbüren,  dabei mit einem großen Anteil an Wohlbefinden, den Alltag meistern,“ auseinander gesetzt. Viele Seniorinnen und Senioren sind geistig noch sehr vital und dankbar für vielfältige Angebote.

Zwei Mitglieder von “Generation BUNT“ haben die Tagespflegeeinrichtung  “Hand in Hand Tagespflege  in  Ibbenbüren, Am Sportzentrum 7, an einem Werktag besucht, um einen Eindruck vom Tagesablauf zu bekommen.

 

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Varenka

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Ein Kinderbuch, aber nicht nur, auch der erwachsene Leser wird sich einfinden können in die schlichte Erzählung, die russischen Legenden nachempfunden ist.

Varenka, Witwe, lebt bescheiden in einem kleinen Holzhaus am Rande der russischen Wälder. Mal versorgt sie ein Kind, das sich verirrt hat, mal rastet bei ihr ein müder Wanderer, mal versorgt sie Tiere, pflegt kranke oder gibt ihnen Futter.

Eines Tages wird die Idylle bedroht.

Krieg kündigt sich an, das Donnern der Kanonen kommt täglich näher, Menschen auf der Flucht fordern Varenka auf mitzukommen.

Varenka bleibt, sie hat hier ihre Aufgabe, die sie nicht einfach aufgeben kann und will.

Täglich kniet sie vor der Ikone, bittet Gott um Hilfe. Die Bedrohung nimmt zu, die Angst wird größer.

 

 

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Adventskalender

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Etwas aus seiner Entstehungsgeschichte

Alle Kinder kennen ihn, den Adventskalender. Sie besitzen selber einen, besuchen auch gern die großen, an Giebelfronten von Häusern angebrachten Exemplare.

Den Adventskalender gibt es seit dem 19. Jahrhundert. Entwickelt hat er sich im deutschsprachigen Raum im Umfeld von protestantischen Gemeinden.

Und es gab Vorformen.

Die Zeit vom Ende des Kirchenjahres bis Weihnachten, ein Zeitraum von etwa vier Wochen, war bestimmt von kirchlichen Veranstaltungen, die auf das Hochfest Weihnachten vorbereiteten, zu Buße und Besinnung anregten. Familien führten das Anliegen im häuslichen Raum weiter, man las aus der Bibel, bezog andere Texte mit ein, sang, betete.

Kinder nahmen natürlich daran teil. Für sie, die wenig Zeitgefühl haben, war das ein langes Warten. So sann man auf Abhilfe, ihnen die lange Wartezeit ein wenig schmackhaft zu machen.

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Geschichte der Ibbenbürener Kirmes

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Wer denkt heute noch darüber nach, welchen Ursprung die große Kirmes in Ibbenbüren hat? Dazu erschien 1976 ein Artikel in der Ibbenbürener Volkszeitung, die die Ursprünge dieses großen Volksfestes erläuterte.

Heute ist die Kirmes in Ibbenbüren eine Großveranstaltung, zu der eine riesige Menschenmenge durch die Straßen strömt. Sie zieht sich durch die gesamte Innenstadt, sogar die Weberstraße ist gesperrt und auch dort sind viele Fahrgeschäfte und Buden aufgebaut. Es treffen sich alte Freunde aus der näheren und weiteren Umgebung wieder, die früher eine Verbindung zu Ibbenbüren hatten. Diese Kirmes ist die größte Innenstadtkirmes in ganz Westfalen.

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Ida Brockmeyer, Gemeindeschwester in Ibbenbüren

 
Die „Mutter Theresa“ von Ibbenbüren, wurde am 27.Mai 1892 in Schinkel/Osnabrück geboren.

Als ihr Vater starb war sie 13 Jahre alt.

Nach ihrem Schulabschluss 1905, in einer evangelischen Volksschule in Osnabrück,   absolvierte sie eine Lehre als Verkäuferin bei Hettlage und ging 1911 zu Karstadt  nach Kiel. Im Jahr 1918 bewarb sie sich beim Diakonischen Mutterhaus Clemens in Münster.

Der Gründer, Clemens-August Droste zu Vischering, erbaute es im Jahr 1808. Sein Leitspruch stand für die Mission in diesem Haus: „ Die Straßen der Stadt sind ihr Kloster – Gehorsam und Gottesfurcht ihre Clausur -  Bescheidenheit und Sittsamkeit ihr Schleier.“

In dieser Gemeinschaft wurden die Schwestern nur mit ihrem Vornamen angeredet.

 

Am 1.März 1919 begann Ida Brockmeyer eine Ausbildung als Wohlfahrtspflegerin, die heutigen Sozialarbeiterinnen, in Bremen. Bremen war in damaliger Zeit offensichtlich die zentrale Ausbildungsstelle für diesen Berufszweig. Danach arbeitete sie noch einige Jahre im Norden Deutschlands und wurde 1925 ins Diakonissenamt eingesegnet.

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Mit dem Kühlschrank durch Irland

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Titel und Titelbild lassen den Leser neugierig werden: Was für eine skurrile Idee, vier Wochen lang mit einem Kühlschrank  an Irlands Küste entlang zu trampen!

Es geht um eine Wette, die in einer feuchtfröhlich durchzechten Nacht zustande gekommen ist. Wie,  bleibt im Nebel der Alkoholschwaden verborgen. Ein Zettel mit Einzelheiten und Unterschriften, mehr zufällig am nächsten Morgen entdeckt, zeigt, dass die Wette „gilt “.

Kevin gegen Tony, 100 gesetzte Pfund, Kühlschrank, zeitliches Limit von einem Kalendermonat, Küste von Irland und Trampen.

Tony, der junge Engländer, will die Wette gewinnen. Es geht um den Spaß, vielleicht auch um die Ehre, jedenfalls nicht um 100 Pfund; denn allein der Erwerb des  Kühlschranks kostet 130 Pfund. Von den anderen Dingen, die zum Trampen im regenreichen Irland gehören, ganz abgesehen.

Das Weitere wird ein Vergnügen, jedenfalls für den Leser. Radio und Zeitungen hören von dem Unternehmen „Kühlschrank“ und berichten laufend. Kunststudentinnen malen auf den Rücken von Tonys Jacke einen Kühlschrank und den Namen „Fridge Man“, „Kühlschrank-Mann“. So wird er bekannt, bekommt viel Hilfe: kostenlose Übernachtungen, Essen, Tipps, Partys in Pubs, Begleitungen, Mitfahrgelegenheiten.

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Kaiser Napoleon und der Wiesenerskamp, die im Volksmund genannte „Wilhelmshöhe“ in Ibbenbüren

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Nach der Schlacht von Sedan von 1870-1871 wurde Kaiser Napoleon III. gefangen genommen und auf Schloss Wilhelmshöhe bis zum 19. März 1871 unter Arrest gestellt. Als er nach Kassel gebracht wurde, rief man ihm den spöttischen Satz zu "Ab nach Kassel", woraus später die bekannte Redensart entstand. Aber was hat diese Geschichte mit der Wilhelmshöhe in Ibbenbüren zu tun? Dazu gibt es eine alte Geschichte aus der Zeitungsbeilage „Heimat und Leben“ der Ibbenbürener Volkszeitung von 1933:

 

 

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