Aktuelles



„Erinnerungen an den Maler Gustav Künnemann“

Velper Mühle, von Gustav Künnemann

Es ist schon lange her,... eigentlich schon fast vergessen. Aber auch nur fast. Da waren diese lebhaften Augen, das verschmitzte Lächeln, ein wissender Blick mit viel Menschenkenntnis und diese Haare. Schlohweiß, beinahe silbrig, nach hinten gekämmt – halt wie bei einem  Künstler. Ein sympathischer Mensch mit einem bemerkenswerten Talent. Er konnte malen dieser Gustav Künnemann. Ein  ganz einfacher und bescheidener Mann aus Westerkappeln hinterließ nach seinem Tod 1998 eine umfassende Sammlung an Gemälden, die nicht nur seine Heimat wiederspiegeln, sondern sein Talent weit über die Grenzen hinaus bekannt machten.

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„Na, will er nicht?“

Der Start in die neue Arbeitswoche beginnt an diesem Montagmorgen wider Erwarten dann doch recht geruhsam. In der Küche umschmeichelt der herzhafte Duft von frischem Kaffee die Nase. Und die Tageszeitung steckt auch pünktlich im Briefkasten. Von beiden flankiert, schmeckt das Honigbrötchen doppelt gut. Die Woche fängt ja gut an.

Fröhlich pfeiffend und voller Vorfreude auf den Arbeitstag schnappt sich der Mann alsbald seine Tasche, wirft sich mit elegantem Schwung in seine Karosse, um sich auf die Räder zur Arbeit zu machen. Kupplung getreten, Gang rein und dann am Zündschlüssel gedreht. Nun hätte eigentlich das sonore Brummen des Fünfzylinders ertönen müssen. Wie sonst immer. Doch der Motor gibt keinen Mucks von sich. Kein Krächzen des Anlassers ist zu hören, keine Umdrehung der Kurbelwelle zu bemerken. Das Auto verweigert standhaft seinen Dienst.

 

 

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Matthias Brandt: Raumpatrouille / Geschichten

Blick eines Erwachsenen zurück in seine Kindheit.

Matthias Brandt, jüngster Sohn von Ruth und Willy Brandt, erzählt von der Zeit, als sein Vater Regierender Bürgermeister von Berlin und später Bundeskanzler in Bonn war. Es ist eine besondere Art des Zurückblickens, keine Chronologie, keine Schönfärberei, keine Vorwürfe.

Es sind Bruchsteine, die nicht unbedingt immer ein geschlossenes Bild ergeben. Sie lassen das eine oder andere erahnen. Deutlich wird die Sehnsucht des Kindes nach Nähe, nach festen, bergenden Strukturen, nach Gesprächen, um Ängste abzubauen, nach bedingungslosem Vertrauen, nach Gemeinschaft, nach Geborgenheit. Die Realität ist anders, da ist viel Alleinsein.

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Brief an den Präsidenten der USA

Das Frühjahr ist da. So nehmen die „Drei von der Bachstraße“, Berta, Otti und Erna, ihre Marktbesuche wieder auf.

Berta hat schon eingekauft: ein Paket Schreibpapier. „Was willst du mit soviel Papier?“ fragt Otti. „Ja, was wohl, schreiben“, reagiert Berta etwas grantig. „Na, ja. Aber musst du sofort den ganzen Laden kaufen?.“ „Hast ja recht“, gibt Berta zu, „ich habe in den letzten Tagen soviel geschrieben, alles für den Papierkorb.“ „Und wem schreibst du soviel?.“

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Arbeitskreis Hellendoorn

Der Arbeitskreis Hellendoorn der Stadt Ibbenbüren blickt auf das Jahr 2016 zurück. Einige wichtige Veranstaltungen wurden noch einmal vorgestellt und zeigen, die Aktivitäten dieser Gruppe.

Die Hellendoorn-Gruppe trifft sich monatlich in der Kneipe am Kirchplatz. Mindestens zwei – drei Mal im Jahr finden gemeinsame Treffen mit der Kontaktgruppe aus Hellendoorn statt. Diese Treffen sind dann wechselseitig in Ibbenbüren und Nijverdal.

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Die Alte Honigfabrik

- Friedrich Wolffs Dampfmühle -

Auch dieses Mal blicken wir weit zurück in die Vergangenheit Ibbenbürens. Die Alte Honigfabrik, wie sie heute genannt wird und ihre Vergangenheit,  haben Werner Suer und Karl-Heinz Mönninghoff für  Generation Bunt einmal unter die Lupe genommen.

 

 

 

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Katharina von Bora die „Lutherin“

Bild von Lukas Cranach dem Älteren, 1528, in der Lutherhalle in Wittenberg

Sie war die starke Frau an der Seite des Reformators Martin Luther zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Durch ihn konnte sie ein, für dieses Zeitalter, ungewöhnlich selbstbestimmtes Leben führen.

Geboren wurde Katharina von Bora am 29. Januar 1499 in Lippendorf in der Nähe von Leipzig. Ihre Familie gehörte zwar einem sächsischen Adelsgeschlecht an, war aber völlig mittellos. Von ihrem inzwischen verwitweten Vater wurde sie schon früh in einem Kloster in Brehna untergebracht, somit war ihre Versorgung und Erziehung gewährleistet. Für diese Zeit nichts Ungewöhnliches. Mit zehn Jahren kam sie dann in das Kloster Marienthron in Nimbschen. Der Besuch der dortigen Klosterschule bedeutete für Mädchen ein besonderes Privileg.

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"Vorher wird geübt“

„Ibb on Ice“ seit 2004 eine feste Institution in Ibbenbüren und mittlerweile weit über die Grenzen der Stadt und des Tecklenburger Landes bekannt. Der Umzug vom Neumarkt zum Rathausplatz im Jahr 2011 hat diesem Spektakel nicht geschadet. Weiterhin verbinden viele Attraktionen jung und alt mit diesem Event. Insbesondere das Eisstockschießen ist derart beliebt, dass im Laufe der Jahre die Anmeldungen weit über die Kapazitäten des Wettstreits hinausgingen.

Diese Sportart wurde erstmals aus Skandinavien im 13.Jahrhundert belegt, aus dem Alpenraum und Holland erst im16. Jahrhundert. Der Eisstock bestand aus einem Holzstamm mit einem Eisenring versehen, um eine optimale radiale Gewichtsverteilung zu bekommen. Der Boden wurde mit Wachs gleitfähig gemacht. Für Familien, Nachbarn und auch Dorfgemeinschaften war es anfänglich der einzige gemeinsame Freizeitausgleich im Winter.

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