Aktuelles



Katharina von Bora die „Lutherin“

Bild von Lukas Cranach dem Älteren, 1528, in der Lutherhalle in Wittenberg

Sie war die starke Frau an der Seite des Reformators Martin Luther zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Durch ihn konnte sie ein, für dieses Zeitalter, ungewöhnlich selbstbestimmtes Leben führen.

Geboren wurde Katharina von Bora am 29. Januar 1499 in Lippendorf in der Nähe von Leipzig. Ihre Familie gehörte zwar einem sächsischen Adelsgeschlecht an, war aber völlig mittellos. Von ihrem inzwischen verwitweten Vater wurde sie schon früh in einem Kloster in Brehna untergebracht, somit war ihre Versorgung und Erziehung gewährleistet. Für diese Zeit nichts Ungewöhnliches. Mit zehn Jahren kam sie dann in das Kloster Marienthron in Nimbschen. Der Besuch der dortigen Klosterschule bedeutete für Mädchen ein besonderes Privileg.

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Katholikentag in Leipzig

„Seht, da ist der Mensch.....!“  Unter diesem Motto fand der 100. Katholikentag in Leipzig statt.  Auch Norbert Tenberg war mit dabei und berichtet für das Online- Magazin „g-bunt. „Ich bin mit viel Neugier hingefahren und mit ganz vielen Eindrücken wieder zurückgekehrt.“ Wolfgang Wiggers, neuer Leiter der Familienbildungsstätte Ibbenbüren organisierte die Fahrt. So ging es mit dem Bus, in dem sich Teilnehmer aus Ibbenbüren, Emsdetten, Ochtrup und Saerbeck befanden in Richtung Leipzig. Nachdem am Nachmittag die Quartiere bezogen wurden, begann ab 18 Uhr die Eröffnung des 100. Katholikentages. Die Begrüßung wurde von Bundespräsident Joachim Gauck, Thomas Sternberg, Stanilav Tillichs (Ministerpräsident Sachsen) sowie Burkhard Jung (Oberbürgermeister Leipzig) durchgeführt. Zudem lief eine Videobotschaft von Papst Franziskus I. Anschließend fand auf mehreren Plätzen der Abend der Begegnung statt.

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In Ibbenbüren gibt es nur noch einen Eiskeller

Das Haus mit dem Flachdach in der Bildmitte ist der aufgestockte alte Eiskeller, dahinter sieht man das Josefstift

Wilhelm Meyer transportierte früher die Eisblöcke mit dem Pferdewagen

Im Jahre 1831 hieß die heutige Kanalstraße „Auf dem Kützelbach", auf plattdeutsch „Kürdelbiäke" genannt, weil dort das häus­liche Abwasser in einer offe­nen Rinne durch den Weg floss. Im Haus Kanalstraße 4, heute Wesselmann-Apke, be­fand sich um 1925 der Eiskel­ler von Getränke Benning. Dort wurde Natureis einge­lagert, Abnehmer waren die Gastwirtschaften in der Ge­gend. Mit dem Eis wurde in den Kellern das Bier gekühlt.

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Meinen Hass bekommt ihr nicht

Ein Satz des französischen Journalisten Antoine Leiris. Seine Frau Helene kam im November 2015 in Paris bei einem Attentat zu Tode. Meinen Hass bekommt „ihr“ nicht. Bekommen „sie“ etwas anderes?
Leiris postet über Facebook einen offenen Brief. An die Welt. Und an „sie“, die getötet haben.
„Ich weiß nicht, wer ihr seid, und ich will es nicht wissen. …. Wenn der Gott, für den ihr blind tötet, uns nach seinem Ebenbild geschaffen hat, dann muss jede Kugel, die den Körper meiner Frau getroffen hat, eine Wunde in sein Herz gerissen haben.

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Briefkasten oder?

Sie wohnen am Stadtrand, die Berlekamps. Dort, wo die Natur zum Greifen nahe ist, wo man jetzt an jedem neuen Tag das schnelle, ja rasante Wachsen, Grünen, Blühen miterleben, die große Farbenpracht bestaunen kann.

Und dann das Konzert der Vögel, morgens gegen fünf Uhr beginnt es, einer fängt an, und bald ist ein ganzer Chor an Stimmen zu hören.. Berlekamps lieben ihr Zuhause inmitten der Natur, und den Vögeln ergeht es nicht anders.

Das könnte folgendes Erlebnis bezeugen. In der Nähe der Haustür befindet sich der Briefkasten, ein Blechkasten. Unten ein halb offener Bereich für die Zeitung.

Oben eine rechteckige, recht kleine Öffnung. Hier war einmal das Namensschild, das vor längerem verloren gegangen ist, nicht ersetzt wurde. In diesen Frühlingstagen erkor sich eine Meise ausgerechnet den Briefkasten als Nistplatz.  Man kann es fast nicht glauben, aber die Meise passte ohne weiteres durch die kleine Öffnung und machte sich im Briefkasten ihr Nest zurecht.

 

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Paula Modersohn-Becker

Am 20. November 1907 starb die Malerin Paula Modersohn-Becker mit einunddreißig Jahren in Worpswede, wenige Tage nach der Geburt ihrer Tochter Mathilde.

Malen, das war ihr Leben.

Sie hatte bis dahin allerdings nur ein einziges Bild verkauft, verkauft an den Dichter Rainer Maria Rilke, den Freund; 50 Mark hatte es ihr eingebracht. Wer heute an die Künstlerkolonie Worpswede des ausgehenden 19. Jahrhunderts denkt, dem fällt sofort der Name dieser Malerin ein, Paula Modersohn-Becker. Die anderen zu der Zeit  sehr geschätzten Künstler sind jetzt weniger bekannt: Vogeler, Mackensen, Modersohn. 

Anders bei Paula, sie malte zwar, hatte aber damals keinen Namen als Malerin. Heute ist sie weltbekannt.

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Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Becker 8.2.1876 – 20.11.1907

Als Paula Becker am 8. Februar 1876 in Dresden-Friedrichstadt geboren wurde, war sie das dritte von insgesamt sieben Kindern. Da sie in einer weltoffenen und gebildeten  Familie aufwuchs, spielte Kunst in jeglicher Form eine große Rolle bei der Erziehung der Kinder. Aus beruflichen Gründen zog der Vater mit seiner Familie 1888 in die Hansestadt Bremen. Dort bekam Paula ihr erstes kleines Atelier, da für sie schon frühzeitig feststand, dass sie Malerin werden wollte. Ihren ersten Zeichenunterricht erhielt sie im Jahr 1892 während eines Aufenthaltes bei einer Schwester ihres Vaters in England.

Während der Ausbildung zur Lehrerin, die sie auf Drängen ihres Vaters begonnen hatte, nahm sie gleichzeitig private Zeichenstunden bei dem Maler Bernhard Wiegandt. Es war die Zeit, in der viele ihrer Porträts entstanden.

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Fastentücher

Geschichte und Geschichten

Seit Aschermittwoch 2016 hängt in der Mettinger Kirche St. Agatha ein Fastentuch; ein Fastentuch, das sich an die mittelalterlichen Fastentücher anlehnt. Also keines von den Bildern, wie Misereor sie alle zwei Jahre herausgibt. Fastentücher, auch Hungertücher, Palmtücher oder auf Westfälisch liebevoll „Schmachtlappen“ genannt, waren im Mittelalter sehr verbreitet.

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