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Geschichte der Ibbenbürener Kirmes

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Wer denkt heute noch darüber nach, welchen Ursprung die große Kirmes in Ibbenbüren hat? Dazu erschien 1976 ein Artikel in der Ibbenbürener Volkszeitung, die die Ursprünge dieses großen Volksfestes erläuterte.

Heute ist die Kirmes in Ibbenbüren eine Großveranstaltung, zu der eine riesige Menschenmenge durch die Straßen strömt. Sie zieht sich durch die gesamte Innenstadt, sogar die Weberstraße ist gesperrt und auch dort sind viele Fahrgeschäfte und Buden aufgebaut. Es treffen sich alte Freunde aus der näheren und weiteren Umgebung wieder, die früher eine Verbindung zu Ibbenbüren hatten. Diese Kirmes ist die größte Innenstadtkirmes in ganz Westfalen.

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Die Marienkapelle in Lehen

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Entstehung

Nach Überlieferungen von Konrad Bußmanndem Opa von Ludger Bußmann sen., hat alles so angefangen, wie es früher oft üblich war: In einer Familie wurde ein Mädchen geboren, welches nicht laufen konnte. Mit der großen Hoffnung an Gott und auf Heilung haben ihre Eltern 1861 ein Wegekreuz aufgestellt. An dieser Stelle kreuzten sich damals der heutige „Goldbusch“ und der „Sandweg“. Im Jahre1920 wurde hier die Kapelle errichtet. Marienkapelle wurde sie früher genannt und später Kapellchen.

Raymund Hinkel, geboren 1956 in Düsseldorf, Cousin von Josef Brügge und ein Nachfahre der Familie August Brügge und Auguste, geborene Dierkes, hat am 15.6.2012 folgendes geschrieben:

 

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Besuch in der Partnerstadt von Ibbenbüren, in Nijverdal / Hellendoorn in den Niederlanden

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Zehn Redaktionsmitglieder des Online-Magazins “g-bunt“ aus Ibbenbüren unternahmen einen Ausflug der besonderen Art. Die Einladung kam aus der Partnerstadt Nijverdal/Hellendoorn in den Niederlanden auf  Anregung von Karl-Heinz Mönninghoff. Unterstützt wurde er von Karl- Heinz Klausmeyer, beide Vertreter der Städtepartnerschaft von Ibbenbüren. Ein Schwerpunkt des Ausflugs war das ergreifende Erlebnis im Memory Museum, aber auch eine Stadtführung mit Rathausbesuch und anschließendem Ausklang im Pfannkuchenhaus standen auf dem Plan.

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doitscha

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„Doitscha“, so nennt David manchmal seinen Vater. Die Anlässe variieren vom saloppen „He, du“ bis zum ausgrenzenden „Du doitscha“.

Doitscha = Deutscher.

Was sind David und sein Bruder Sammy? Nach jüdischem Recht Juden, denn die Mutter ist Jüdin. Der Vater ist Deutscher, also.sind die Kinder mindestens zu fünfzig Prrozent Deutsche. Eine schwierige Gemengelage!

„Eine jüdische Mutter packt aus“, so der Untertitel dieses Buches“. Und da ist was auszupacken. Diese Familie ist nicht einfach.

Die Mutter, Kind jüdischer Eltern, die den Holocaust überlebten, aufgewachsen im Internat, verheiratet mit Georg, einem Westfalen.

Georg: „ Ich komme aus engen Verhältnissen – oder wie soll man das bezeichnen, wenn man in Greven im Münsterland Messdiener war. Adriana hat meinen Horizont erweitert. Es gibt eine Welt hinter dem Dortmund-Ems-Kanal.“

 

Adriana und ihr Mann sind beide freiberuflich künstlerisch tätig. Zwei Söhne, David, heftigst pubertierend, und Sammy, der nach Davids Meinung mit Charme allen auf der Nase herumtanzt.

Die Familie lebt in Berlin, in Deutschland.

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Ein alter Schlüssel und seine "mögliche" Geschichte

Erbstreitigkeiten gibt es nicht selten. Aber eine „Erbauseinandersetzung“ um einen alten Schlüssel, das ist wohl eher eine Ausnahme.

Es war in den 1970er Jahren. Nach dem Tod des Vaters legten zwei von den vier erbberechtigten Kindern Wert auf einen alten Schlüssel, den der Vater immer hoch in Ehren gehalten hatte. Keiner von beiden wollte freiwillig verzichten. Also einigten sie sich schmunzelnd darauf, um den Schlüssel zu knobeln.

Was aber hatte es mit diesem Schlüssel für eine Bewandtnis?

 

Groß ist er (siebzehn cm), verrostet und alt. Früher hatte man solche Schlüssel für Kirchentüren, Bürgerhäuser oder Truhen.

Viel weiß man nicht von diesem Schlüssel. Er stammt vom alten evangelischen Friedhof an der Christuskirche in Ibbenbüren.

In den 1950er Jahren wurde beim Bau der Ludwigskirche Ausschachtungsmaterial aus der Kanalisation an der Marktstraße verwendet. Dabei fiel ein Erdklumpen auf. Aus halb verrottetem Sackleinen und Werg löste sich ein alter, verrosteter Schlüssel.

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Ein Mord in Ledde

Gemeindevorsteher Heinrich Schulte - das war sein spektakulärster Fall, der Mord an Hulda Domansky.
Er hatte am 6. April 1925 die Untersuchungskommission, die aus der hohen Provinzialhauptstadt Münster eigens anreiste, zu empfangen und zum Tatort zu führen. Er hatte als Leddes Gemeindevorsteher dieser Kommission mit Rat und Tat zu Fragen der Umstände und Örtlichkeiten zur Verfügung zu stehen, ganz Amtsperson und oberster Repräsentant der Gemeinde. Oft und gern wird er später neben seinen vielen, mit blühender Fantasie erzählten Jagdgeschichten von diesem Fall berichten. Weit über Leddes Grenzen hinaus sorgte dieser Mord für großes Aufsehen. Zu erinnern ist an Heinrich Schulte zu Ledde, nach dem 1. Weltkrieg bis 1933 „Gemeindevorsteher" von Ledde. Der Fall Domansky war irgendwie schon nach seinem Geschmack. Nicht dass er Liebhaber speziell von Mord und Totschlag gewesen wäre und auf so etwas nur gewartet hätte. Aber es gefiel ihm sicherlich, als Amtsperson an Leddes spektakulärstem Kriminalfall beteiligt zu sein. Zudem war Übersinnliches im Spiel, das mochte er besonders. Das war mal etwas ganz anderes als die triste Routine in den vielen Ratssitzungen.

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Entwicklung des Marktgeschehens in Ibbenbüren “Früher und Heute“

Markttage in Ibbenbüren. Wer kennt sie nicht! Viele Menschen treibt es an diesen Tagen in die  Stadt. Eine große Vielfalt an zusätzlichen Angeboten, wie Blumen, Obst, Fleisch, Kleidung und einiges mehr.

Ein buntes Bild!

Es fühlt sich gut an, über den Markt zu gehen. Ab und zu ein Schwätzchen halten, weil alte Bekannte über den Weg laufen, vielleicht auch mal in den zahlreichen Kaffees einen solchen trinken und dem regen Treiben zusehen, sauberen Fußes über den Markt schlendern und alles auf sich wirken lassen.

 

So war es nicht immer!

 

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„Wochenmarkt“ in Münster – ein Zeitdokoument

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Münster in Westfalen! Da fällt einem eine Menge ein.

Dom, Bischof, Wiedertäufer. Historisches Rathaus, Friedenssaal. Annette von Droste-Hülshoff, Bischof von Galen. Landesmuseum und Moderner Skulpturenpark. Universität, Studenten, Pinkus Müller, Radfahrer. Auch Prinzipalmarkt und Wochenmarkt!

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